Niedersächsisches Forstamt Sellhorn

Brennholz

Für viele Haushalte ist das Heizen mit Holz eine günstige, umweltfreundliche Alternative oder Ergänzung zu den herkömmlichen Energieträgern Öl und Gas. Entsprechend hat die Nachfrage nach Brennholz in den letzten Jahren stetig zugenommen. 

 

Brennholz ist im allgemeinen Holz, welches für wertvollere Zwecke wie Hausbau oder Möbelbau nicht geeignet ist. Der Wald wird zur Brennholzproduktion jedoch nicht "ausgeräumt". Ein Teil des gefällten Holzes bleibt im Wald, so dass natürliche Kreisläufe mit Totholz und Zersetzungsprozessen nicht gestört werden. Bei der Verbrennung wird nur soviel Kohlendioxid freigesetzt, wie der Baum zuvor gespeichert hatte und wie auch bei natürlicher Zersetzung freigesetzt würde.

 

Sehr beliebt ist Brennholz aus Buche, Birke oder Eiche. Aber auch andere Laub- und Nadelhölzer sind gut für den Kamin geeignet. Entscheidenden Anteil am Heizwert des Holzes hat der Wassergehalt des Holzes. So sagt man, dass frisch eingeschlagenes Holz bis zu 50 % Prozent Wasser enthalten kann. Bei idealer Lagerung (luftig und trocken) enthält das Holz nach ca. 2 Jahren nur noch 15 – 20 Prozent Wasser und kann bedenkenlos verfeuert werden.

Sicherheit ist Trumpf

In den Niedersächsischen Landesforsten ist für Selbstwerber und auch für Brennholzkunden, die am Waldweg sägen, der Nachweis eines entsprechenden Motorsägenlehrganges verbindlich.

Grundsätzlich ist bei der Aufarbeitung zu beachten:

  1. Die erforderliche Sicherheitskleidung ist zu tragen.
  2. Es dürfen nur biologisch abbaubare Kettenöle verwendet werden.
  3. Bei der Holzvorlieferung aus der Fläche dürfen mit Fahrzeugen die Rückegassen nicht verlassen werden.

Informationen zu den Lehrgängen im Forstamt Sellhorn finden Sie hier

Schutzkleidung

Moderne, geprüfte Schutzkleidung ist funktionell und besitzt einen hohen Tragekomfort. Sie hilft, das Verletzungsrisiko zu vermindern.

  

So sind sie für die Waldarbeit gerüstet:

  • Sie tragen einen Schutzhelm mit Gehör- und Gesichtsschutz
  • Ihre Arbeitsjacke hat Signalfarbpartien im Schulterbereich
  • Sie verwenden Arbeitshandschuhe
  • Sie tragen eine Schnittschutzhose
  • Sie tragen Sicherheitsschuhe mit Schnittschutzeinlagen

In den Wäldern der Landesforsten ist das Tragen geeigneter Schutzkleidung für alle Brennholzselbstwerber Pflicht!

Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre „Brennholz selbst gemacht“, die Sie sich hier als PDF-Datei herunterladen können.

Ansprechpartner für Brennholzkunden

In der Revierförsterei Busschewald ist Herr Witte Montag bis Freitag von 15:00 Uhr – 17:00 Uhr telefonisch erreichbar: 0171 9781804.

 

Für den Bereich der Revierförsterei Lohbergen bietet Herr Hoheisel jeden Dienstag von 18:00 Uhr – 20:00 Uhr eine Sprechstunde an: 0151 11816574.

 

Für Anfragen nach Brennholz in den anderen Bereichen des Forstamtes wenden Sie sich bitte direkt an Ihre nächstgelegene Revierförsterei.

 

Aus organisatorischen Gründen gilt im Forstamt Sellhorn für Brennholz eine Mindestabnahmemenge von 10 Raummetern.

Für mögliche Rückfragen geben Sie bei schriftlichen Anfragen bitte Ihre Rufnummer an.

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Übersichtskarte Forstamt Sellhorn

Niedersächsische Landesforsten

Forstamt Sellhorn

Sellhorn 1

29646 Bispingen

 

Tel.: 05194 - 9894-0

Fax.: 05194 - 9894-55

Email: Poststelle(at)nfa-sellhorn.niedersachsen.de

www.landesforsten.de/sellhorn