Holz

Holzernte

Holzernte in den Niedersächsischen Landesforsten

Trotz moderner Forsttechnik bleibt die Holzernte eine sehr gefährliche Arbeit. Um Arbeitsunfälle zu vermeiden und die Sicherheit aller Waldbesucher zu gewährleisten, müssen wir Absperrungen in Waldflächen, in denen Holz eingeschlagen wird, temporär einrichten. Denn dort besteht während der Holzernte eine akute Lebensgefahr. Die Absperrung erfolgt daher zur Sicherheit aller Waldbesucher, unserer Forstwirte und Maschinenführer.

 

Nur so können wir auch weiterhin Gefahren in der Holzernte reduzieren und den vielseitigen Rohstoff Holz ernten. Schließlich kann sich das Ergebnis unserer Arbeit auch sehen lassen: Denn unsere Produktpalette reicht von sauber aufgesetztem Brennholz, über gehacktes Energieholz, einfaches Bauholz bis zu den wertvollsten und edelsten Hölzern für den Möbelbau, die Autoindustrie oder für Produkte des alltäglichen Lebens.

 

Dank unseres nachhaltigen, naturnahen Waldbaus können wir diese Produktvielfalt auch kontinuierlich anbieten. Wir entnehmen dem Wald nur soviel Holz, wie auch nachwächst. Damit wir genau wissen, wie groß die Holzeinschlagsmengen und Pflegemaßnahmen in den jeweiligen Revierförstereien sind, erfolgt alle zehn Jahre die sogenannte Forsteinrichtung, die Inventur, Erfolgskontrolle und Planung bei der Bewirtschaftung des Waldes vereint.

 

So haben wir in den Niedersächsischen Landesforsten einen Vorrat von insgesamt fast 100 Millionen Kubikmeter Holz aufgebaut. Und jedes Jahr kommen weitere 2,2 Millionen Kubikmeter hinzu. Davon werden lediglich 1,7 Millionen Kubikmeter genutzt. Wir sichern so nicht nur den Erhalt des bestehenden Bestandes von 100 Millionen Kubikmeter Holz, sondern erhöhen diesen Vorrat jährlich um weitere 500.000 Kubikmeter Holz.

 

Ihre Rückfragen zur Holzernte beantworten wir gern. Nutzen Sie dazu bitte unser Kontaktformular.

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