Niedersächsisches Forstamt Reinhausen

RUZ Reinhausen: Honigbienen & Wildbienen

Honigbienen & Imkerei

Imker Heinrich Brötje zeigt Kindern seine Honigbienen

Schon seit geraumer Zeit arbeiten wir mit dem Reinhäuser Imker Heinrich Brötje zusammen, der mit seinem lebendig vermittelten Fachwissen und durch authentische Anschauung in der Praxis den Kindern und Jugendlichen die Honigbienen und die Imkerei näher bringt.

Die Honigbiene bietet sich sowohl als Einzelthema als auch in Kombination mit den verwandten Waldameisen an z. B. beim Vergleich staatenbildender Insekten.  Vergleichsbetrachtungen sind bei uns auch zu den solitär lebenden Wildbienen und Wespen möglich. 

 

Beim Grundschulprogramm

Honigbienen & Imkerei

spielen die Kinder die einzelnen "Berufe" der Bienen in einem Rollenspiel nach.

Im blühenden Raps erleben die Kinder Honigbienen direkt bei ihrer Sammelarbeit und können zugleich dem Imker bei der Arbeit "über die Schulter schauen".

Im Bienen-Schaukasten können die Kinder zusätzlich das emsige Treiben des um die Königin gescharten Bienenvolkes beobachten.

Die Kinder lernen auch die Vielfalt und Bedeutung von Bienenerzeugnissen anhand des Vergleiches verschiedener Honigsorten und der Verwendung von Bienenwachs, Propolis, Pollen und Gelee Royale näher kennen.

Abschließend wird aus den vom Bienenstock mitgebrachten Rahmen frischer Honig geschleudert, dessen erlesenen Geschmack die Kinder letztendlich beim Verkosten auf dem Brötchen genießen können.

 

Grundschulkinder spielen die Berufe eines Bienenvolkes

Wildbienen und Wespen

Schulkinder beim Nisthilfen-Bau und Insektenhotel mit "Sandkasten-Rondell"

Unser Schulprogramm Wildbienen & Wespen richtet sich an alle Alterstufen.Wir verfügen über vier Insektenhotels und ein "Sandkasten-Rondell", das mit einer lehmverfugten Trockensteinmauer eingefasst ist. Dieses bietet zahlreiche Nistmöglichkeiten für Steilwand bewohnende und im Boden nistende Wildbienen- und Wespenarten. Die Nisthilfen für die Insektenhotels fertigen wir mit den Schulgruppen aus Lehmziegeln, Hartholz, Schilfrohr, Bambus und Holunderstengeln. Die fertigen Nisthilfen werden dann entweder in unsere Insektenhotels vor Ort eingesetzt oder aber sie werden für schuleigene Insektenhotels zur Schule mit genommen. Neben der praktischen Naturschutzarbeit steht die Beobachtung und das Bestimmen der Wildbienen und Wespen auf dem Programm. Hierbei helfen Bestimmungstafeln mit Abbildungen der Art sowie mit Beschreibungen der arttypischen Nestverschlüsse und Eingangslochgrößen. Den ökologischen Zusammenhang zwischen den Wildbienen und Wespen und ihrer Lebensgemeinschaft vermittelt schließlich das Vernetzungsspiel "Wildbienen und Co".

 

Mit unserer Wildbienen-Expertin Dr. Christine Denys sind auch Projekte direkt auf dem Schulgelände durchführbar. Sie berät Schulen gerne bei der Planung von eigenen Insektenhotels und Nisthilfen für Bodenbesiedler.

Die schulischen Lernstationen Wildbienen, Hummeln, Insektenhotel und Sandkasten-Rondell mit Steilwandbesiedlern und Bodennistern sind zugleich Bestandteil unseres Hautflügler-Lehrpfades und mit entspr. Schautafeln ausgestattet.