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Niedersächsisches Forstamt Dassel

Jagderlaubnisschein ohne festen Pirschbezirk mit Wildbretübernahme

Dieses System erlaubt es dem Forstamt während jagdlicher Ruheintervalle (z.B. vor Gesellschaftsjagden), den Jagdbetrieb auf andere Flächen zu verlagern und somit den Jägern aus ruhenden Bezirken die Jagd in anderen Revierbereichen zu ermöglichen.

Dieser JES schließt die Erlegung einer Anzahl vorher festgelegter Trophäenträger und den Erwerb des Wildbrets einer vertraglich festgelegten Zahl an Stücken ein.

 

Die Wildbretübernahme des freigegebenen und selbst erlegten Wildes erfolgt zu speziellen Pauschalentgelten unterhalb des Preisniveaus für sonstige Privatkunden. Für die Aufbewahrung des Wildes können die forstamtseigenen Wildkühleinrichtungen kostenlos benutzt werden.

 

Jagderlaubnisscheine ohne festen Pirschbezirk mit Rot- oder Muffelwild haben einen Grundbetrag von 1.000 € / Jahr; ohne diese Hochwildarten beträgt der Grundbetrag 800 € / Jahr.

Zu dem Grundbetrag kommen pauschal die Jagdbetriebskosten für einen mehrjährigen Bock in Höhe von 150 € hinzu.

 

Alle anderen Trophäenträger: Weitere Rehböcke, Widder, Hirsche und mehrjährige Keiler werden im Erlegungsfall separat abgerechnet – Preise finden Sie hier

 

Die Laufzeit beträgt 1, 2 oder 3 Jahre.

 

Für alle dreijährigen Jagderlaubnisscheine ist ein mehrjähriger Keiler jagdbetriebskostenbefreit.