Waldpädagogikzentrum Harz

Jugendwaldeinsatz

Gemeinsam durch dick und dünn

 

Zwei Wochen lang gemeinsam im Wald arbeiten und unter einem Dach leben - das erfordert Teamgeist, Engagement und gegenseitige Rücksichtnahme. Oft lernt man sich dort erst richtig kennen. Vor allem aber haben alle eine Menge Spaß.

Jugendwaldeinsätze finden von März bis November statt und dauern in der Regel 12 Tage. Die Teilnahme ist ab der 7. Klasse möglich. Die zweiwöchigen Einsätze sind als Betriebspraktikum anerkannt und die Schülerinnen und Schüler erhalten eine Praktikumsbescheinigung.

 

Aktiv für den Wald -

 

Die Waldarbeit

Vormittags arbeiten die Jugendlichen für ca. 5 Stunden in Kleingruppen gemeinsam mit erfahrenen Forstwirten im Wald.

Je nach Jahreszeit, nach örtlicher Gegebenheit und nach dem Leistungsvermögen der Gruppe werden unterschiedliche Arbeiten erledigt.

Dazu gehören z.B.:

  • Pflanzung (im Frühjahr oder Herbst)
  • Bau, Reparatur von Kulturzäunen
  • Bau von Hochsitzen
  • Pflege von Waldbeständen, Waldrändern, Wanderwegen und Biotopen
  • Bau, Aufhängung und Kontrolle von Nisthilfen
  • Entrindung von Baumstämmen, die z.B. vom Borkenkäfer befallen sind.

Durch den regelmäßigen Wechsel der Arbeiten bekommen die Jugendlichen einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben der Forstwirtschaft und es werden die unterschiedlichen Fähigkeiten und Interessen der Schüler berücksichtigt.

 

 

Auch im Haus gibt es einiges zu tun -

 

Der Küchendienst

Für die Mithilfe im Haus Ahrendsberg stellt die Klasse einen täglich wechselnden Hausdienst.
Diese Schüler bleiben am Vormittag im Waldpädagogikzentrum, bereiten gemeinsam mit der Wirtschafterin das Essen vor und halten Haus und Außengelände in Ordnung.

 

 

 

Wie läuft´s im Waldpädagogikzentrum Harz?-

 

Der Tagesablauf

Folgende Zeiten stehen an Wochentagen bereits fest:

ca. 6.00 Uhr Wecken, Küchendienst

6.30 Frühstück

7.00 Abfahrt zu den Arbeitsstellen

9.30 Waldfrühstück

ca. 12.00 Uhr Rückkehr zum Haus Ahrendsberg

12.30 Mittagessen, Küchendienst

Das Abendessen ist zeitlich nicht gebunden, denn es wird von den Wirtschafterinnen vorbereitet und vom Küchendienst selbständig organisiert.

Am Wochenende und an Feiertagen findet keine Waldarbeit statt und der Tagesablauf kann nach Absprache flexibler gehandhabt werden.

Die Nachmittage stehen für eigene Unternehmungen zur Verfügung. Es gibt aber auch verschiedene Angebote von Seiten des Waldpädagogikzentrums Harz:

so zum Beispiel:

  • Walderlebnisführungen
  • Nachtwanderungen
  • Orientierungswanderungen
  • Gelände- und Abenteuerspiele
  • Holzarbeiten in der Schülerwerkstatt
  • Hüttenübernachtung
  • Waldrallye
  • Lagerfeuer
  • u.v.m.

 

 

Was muss mit?

  • Arbeitskleidung (z.B. alte Jeans, Parka, etwas, das auch schmutzig werden darf)
  • Arbeitshandschuhe
  • Regenkleidung (strapazierfähige Regenjacke und Regenhose)
  • Gummistiefel und/oder feste Schuhe (z.B. Wanderschuhe), Freizeitschuhe
  • Hausschuhe

Was sollte mit?

  • Freizeitkleidung: bei uns im Harz herrscht ein raues Bergklima, deshalb bitte etwas wärmere Kleidung mitbringen
  • Bettwäsche: Kissen-, Bettbezug und Bettlaken (bitte keine Schlafsäcke). Sie kann aber auch gegen Gebühr ausgeliehen werden.
  • Waschzeug und Handtücher
  • Badesachen
  • Impfpass
  • Sportgeräte, besonders Tischtennisutensilien, Volleyball, Fußball
  • Gesellschaftspiele

 

Wichtige Vorbereitungen

Wichtigste Vorbereitung für den Jugendwaldeinsatz ist es, dass allen Teilnehmern das Ziel klar ist unsd sie über die Gegebenheiten informiert sind.Hilfreich ist die alljährliche Veranstaltung, bei der die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und die jeweiligen Hausleiter über den Jugendwaldeinsatz informieren. Eingeladen werden die Lehrer bzw. die Gruppenleiter von der Schutzgemeinschaft.

Eine Teilnahme ist außerordentlich ratsam.

 

Nutzungsbedingungen

Benutzungsbed__Jwh.pdf

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