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25.08.2017

Besuch aus dem fernen Osten

Japanische Schülergruppe zu Gast im Forstamt Fuhrberg

(Hannover) Eine Gruppe japanischer Schülerinnen und Schüler aus der Region Tokushima war für einen Tag Gast des Forstamtes Fuhrberg im Misburger Wald. Försterin Friederike Draber erklärte auf einem Rundgang durch den schönen Wald inmitten der Großstadt die Grundzüge deutscher Forstwirtschaft. Die Gruppe verweilte für 10 Tage in Niedersachsen im Rahmen einer internationalen Partnerschaft zwischen dem Land Niedersachsen und der Region Tokushima im Süden Japans. Gastgeber dieses speziellen Austausches war der Landes-Kanu-Verband Niedersachsen e. V., der mit dem dort ansässigen Kanuverband kooperiert. Die Schüler stammen aus der Gemeinde Naka und besuchen die dortige High School. Sie betreiben in ihrer Freizeit Kanu-Leistungssport und träumen alle von einem Start bei den olympischen Spielen 2020 in Japan. Da 95 % der Gemeinde aus Wald besteht und Forstwirtschaft einer der Hauptindustrien in der Gemeinde ist, gibt es an der Schule auch das Fach „Waldschöpfung“ und die Möglichkeit der beruflichen Qualifikation in diese Richtung. Vor diesem Hintergrund entstand der Wunsch nach einer forstlichen Exkursion.

Und so erklärte Friederike Draber, die im Forstamt für Waldpädagogik zuständig ist, die wesentlichen Gesichtspunkte unserer nachhaltigen Forstwirtschaft. Forstliche Produktion und Naturschutzaspekte kamen ebenso zur Sprache wie das Konzept forstlicher Umweltbildung bei den Niedersächsischen Landesforsten. Hierfür war Frau Draber besonders geeignet, ist sie doch für den Aufbau des „Misburger Wald-Forums“ zuständig, welches im nächsten Jahr auf dem Gelände des ehemaligen Maschinenhofs seine Tore öffnet und damit das Angebot im Bereich der Waldpädagogik und – information im Misburger Wald erweitert.

 

Organisiert hatte den gesamten Austausch Albert Emmerich, Präsident des niedersächsischen Landes-Kanu-Verbandes. Er zeigte sich begeistert von der bildhaften Darstellung der jungen Försterin: „Nicht nur die Schülerinnen und Schüler sind angetan, sondern auch die begleitenden Fach- und Sportlehrer.“ Eine wichtige Rolle spielte natürlich die Dolmetscherin Franziska Neugebauer, die seit einem Jahr in Japan als Koordinatorin für internationale Beziehungen in der Gemeinde Naka arbeitet. Zum Schluss gab`s Gastgeschenke und Ende der Woche geht es wieder zurück nach Japan. Dort wartet  das harte Training, denn nur die Besten werden bei Olympia 2020 dabei sein können.

 

Weitere Informationen zu den Niedersächsischen Landesforsten finden Sie unter www.landesforsten.de und zu

 

Ein  Foto  steht für Sie unter www.landesforsten.de/Region-Niedersachsen-Mitte.2062.0.html als Download bereit.

 

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