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14.11.2017

Sturmschäden im Hasbruch überschaubar

Waldbild hat gelitten

(Hude/Ganderkesee) In der Revierförsterei Hasbruch sind die Schäden durch die beiden Oktoberstürme von der Holzmenge her überschaubar. „ Wir rechnen mit einem Sturmholzanfall von vielleicht 150 Kubikmetern“, schildert Revierförster Jens Meier die Situation. „Besonders betroffen ist das Stenumer Holz“ Sehr bedauerlich sei aber, dass aus vielen gut gewachsenen Eichen – den sogenannten Zukunftsbäumen- und den ökologisch besonders wertvollen Habitatbäumen die Kronen durch den Sturm ausgebrochen sind. „Die ungewohnte Richtung der Stürme aus Norden und das noch anhängenden Laub sind der Grund dass viele Buchen und Eichen gebrochen oder geworfen wurden, darunter viele landschaftsprägende Bäume, die wir als sogenannte Ästheten extra zur Verbesserung des Waldbildes belassen haben.“ So waren im  Stenumer Holz die landschaftsbestimmenden alten Eichen am Dorfring so geschädigt, dass sie zur Sicherheit der angrenzenden Häuser gefällt werden mussten. Auch die Allee am Fischerweg im Hasbruch wurde stark beeinträchtigt. Im  Delmenhorster Tiergarten wurden zwei besonders imposante Buchen in der Nähe des Denkmals und am Weg parallel zur Bahn geworfen.

Nachdem die wichtigsten Wege frei geräumt sind, werden die anderen Bäume im Zuge der jetzt beginnenden winterlichen Holzernte nach und nach mit verwertet. „Einen Teil der Bäume oder Kronen nutzen wir allerdings zur Anreicherung der Wälder mit liegendem Totholz für die vielfältigen Zersetzer-Lebensgemeinschaften“,  erläutert Jens Meier, warum die Wälder nicht gänzlich aufgeräumt werden.

 

Auch im Reiherholz sind die Sturmschäden an den Wegen behoben und der dortige FriedWald ist ebenfalls geräumt, wie Stephan Nienaber von der zuständigen Revierförsterei Oldenburg mitteilt. „Das Betreten der Wege und der Wälder geschieht weiterhin auf eigene Gefahr“, so Nienaber, der erhöhte Aufmerksamkeit beim Gang durch den Wald empfiehlt.

 


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