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23.11.2017

Splittersuche im Eichenwald

Niedersächsische Landesforsten und Kampfmittelbeseitigungsdienst untersuchen Bäume

 

 

(Salzgitter) Das Niedersächsische Forstamt Liebenburg startet in Zusammenarbeit mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst (KDB) des Landesamtes für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen das Testprojekt „Vorsondierung von Bäumen mit Splitterverdacht" unter dem Aspekt des Arbeitsschutzes und des Erhaltens von nichtnutzbarer Bäume als ökologische Totholzreserve.

 

Während des 2. Weltkrieges wurde das Stahlwerk in Salzgitter-Hallendorf mehrfach stark bombardiert. Daher ist zu vermuteten, dass auch die angrenzenden Wälder durch Bombensplitter geschädigt wurden. Nun soll im Vorfeld einer planmäßigen Durchforstung eines Eichenbestandes in Salzgitter-Hallendorf, die aus forstwirtschaftlicher Sicht zu entnehmen Bäumen mit Metalldetektoren untersucht werden. Durch den zuständigen Revierleiter Frank Täge wurden im Vorfeld 25 Eichen, die zur Entnahme anstehen, ausgewählt.

 

Revierförster Frank Täge von der Revierförsterei Salder sieht der Beprobung positiv entgegen. „Wenn sich unsere Vermutungen der Splitterschäden in den Eichen bestätigen, dann können wir die Bäume auch langfristig im Waldbestand belassen und sie als ökologische Totholzreserve sichern."

 

Zusammen mit dem KDB werden die durch Revierförster Täge ausgewählten Eichen bis zu einer Höhe von 3 Metern auf mögliche Metalleinschlüsse im Holz untersucht. Weisen die Bäume keine Metallsplitter im Holz auf, können Sie im kommenden Winter geerntet werden.

 

 

Weitere Information zu den Niedersächsischen Landesforsten lesen Sie unter www.landesforsten.de


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