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11.12.2017

Neuer Andachtsplatz für FriedWald Buxtehude

(Buxtehude) Der Friedwald Buxtehude im Neukloster Forst wächst stetig, die naturnahen Beisetzungen finden immer mehr Anhänger. Um den Standort noch attraktiver zu gestalten, haben die Niedersächsischen Landesforsten den im Friedwald befindlichen Andachtsplatz nun verlegt und neu gestaltet. „Uns war es wichtig, den Andachtsplatz, der vorher an einem Hauptweg gelegen war, in einen ruhigeren Bereich zu verlagern“, so Gesa Tiedemann vom Forstamt Harsefeld. Der neue Platz, an dem zukünftig Trauerfeiern abgehalten werden können, liegt zwischen dem Wilhelm-Cohrs-Weg und dem Kreuzweg. Eine neue Zuwegung wurde ebenfalls befestigt, so dass er auch mit dem Rollstuhl erreichbar ist. Der Urnenabstellplatz wurde aus Findlingen gestaltet und erinnert so an die ortsüblichen Hügelgräber.. Die neu aufgestellten Bänke bieten nicht nur während der Trauerfeiern Sitzgelegenheit. Der vor kurzem im Rahmen eines Gottesdienstes eingeweihte Andachtsplatz fand bei den Teilnehmern großen Anklang.

Hintergrund für die Redaktion:

Im FriedWald können sich Interessenten ihren Baum bereits zu Lebzeiten aussuchen. Die Asche der Verstorbenen ruht in biologisch abbaubaren Urnen zwischen den Wurzeln von Bäumen. Kleine Namenstafeln an den Bäumen machen auf die Grabstätten aufmerksam. Der FriedWald steht den Menschen aus der Region offen, er ist ein Angebot für jedermann, mit und ohne Konfession.

Der FriedWald Buxtehude wurde im November 2006 eröffnet, hier haben bis heute 2200 Menschen ihre letzte Ruhe gefunden. Waldbesucher erkennen die freien Bestattungsplätze anhand farbiger Bänder, die um die Bäume gebunden sind. Die gesamte Palette des Angebotes, wie Familien-, Freundschafts- und Gemeinschaftsbäume, gehören zu dem erweiterten Angebot. Diese Ruhestätten stehen einer Einzelperson, einer ganzen Familie oder einem Freundeskreis mit bis zu zehn Personen zur Verfügung.

Seit Mitte 2000 gibt es das FriedWald-Konzept in Deutschland. Mit dem FriedWald Reinhardswald bei Kassel wurde im Jahr 2001 der erste Bestattungswald in der Bundesrepublik eröffnet. Der erste niedersächsische Friedwald Bramsche-Osnabrücker Land entstand 2003.

Seitdem hat es mehr als 74.000 Beisetzungen an den inzwischen bundesweit 57 FriedWald-Standorten gegeben. Die Bestattung in der Natur wird deutschlandweit von der FriedWald GmbH in Griesheim bei Darmstadt angeboten.

Die niedersächsischen FriedWald-Standorte in Zusammenarbeit mit den Niedersächsischen Landesforsten sind Buxtehude, Bremervörde, Bremer Schweiz, Cuxland, Bramsche bei Osnabrück, Hasbruch bei Oldenburg, Burg Plesse bei Göttingen, Südharz bei Osterode, Elm bei Braunschweig, Uetzer Herrschaft bei Hannover, Lüneburger Heide bei Bispingen und Ostheide bei Lüneburg.


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