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12.02.2018

Hochwertiges Nadelholz sehr gefragt

Niedersächsische Landesforsten sind mit dem Ergebnis der Norddeutschen Nadelwertholz-Submission zufrieden

Hochwertige Douglasien, Lärchen und Kiefern auf dem Lagerplatz im Forstamt Oerrel bei Munster

(Oerrel/Braunschweig) Die Niedersächsischen Landesforsten und andere Waldbesitzer aus ganz Norddeutschland haben auf zwei Holzlagerplätzen im Forstamt Oerrel und im Forstamt Münden insgesamt 1590 Kubikmeter wertvolles Nadelholz zur Versteigerung angeboten. Die Angebotsmenge fiel damit fast 1000 Kubikmeter geringer aus als noch im Vorjahr. Ursachen hierfür waren häufig die Probleme bei der Holzernte aufgrund der seit Wochen herrschenden Nässe, sowie die in der Sturmholzaufarbeitung nach den Herbststürmen gebundene Arbeitskapazität.

Die Submission ist ein Bieterverfahren bei dem vom Kunden schriftliche Angebote abgegeben werden. Bei der Angebots-Eröffnung zu einem Stichtag erhält der Meistbietende dann den Zuschlag. Submissionsleiter Karsten Meinecke von den Niedersächsischen Landesforsten ist zufrieden: „Nach den geringfügigen Rückgängen der letzten zwei Jahre konnten die Preise für die Holzarten Kiefer, Douglasie und Lärche wieder deutlich zulegen. Alle drei angebotenen Hauptholzarten haben Steigerungen im zweistelligen Prozentbereich zu verzeichnen. Insgesamt vierzehn Bieterfirmen haben einen Zuschlag erhalten.“

In den Wochen zuvor begutachteten interessierte Sägewerker und Holzhändler aus Deutschland und dem benachbarten Ausland jeden der einzeln sauber aufgereihten Stämme von allen Seiten. Rainer Soyka vom Forstamt Oerrel resümiert: „Die Verwendung der gekauften Nadelwerthölzer ist sehr unterschiedlich, sie geht von der Douglasien-Schlossdiele über hochwertige Kiefern-Fensterkanteln und in Ausnahmefällen bis zum Lärchenfurnierholz. Die Nadelwertholzsubmission ist das Schaufenster für die Spitzenqualitäten, sie schafft viele Kontakte zu Kunden und ermöglicht uns den Markt besser kennenzulernen“.

Der teuerste Einzelstamm der Submission ist in diesem Jahr eine Lärche aus dem Stadtwald Hannoversch Münden mit einem Volumen von 3,28 Kubikmeter, die zum Gesamtpreis von 2260 Euro von einem süddeutschen Furnierwerk ersteigert wurde. Über ein weiteres Spitzenergebnis freut sich Rainer Soyka besonders: „Zum ersten Mal seit 10 Jahren wurde bei der Kiefer die „Preis-Schallgrenze“ von 200,00 € pro Kubikmeter durchbrochen; das Forstamt Nossentiner Heide (Mecklenburg -Vorpommern) freut sich über den Spitzenpreis von 201,00 €/Kubikmeter“.

Die Submissionen der Landesforsten finden Sie unter www.landesforsten.de/Submission-Versteigerung.16.0.html  


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