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23.02.2018

Neue Möbel für Affe, Kea & Co

Das Forstamt Harsefeld spendet Eichen- Kronenholz für die Ausstattung der Tiergehege im Zoo am Meer in Bremerhaven

Die Eichenkronen werden mittels Kran in die Tiergehege gehoben

Anlieferung des Kronenholzes durch Karl Lehmann von der Firma Zabel. Im Hintergrund wird die Lieferung kritisch von Eisbärin Valeska beäugt

(Bad Bederkesa) Eine ganze LKW-Ladung voller sperrigem Eichen-Kronenholz wurde im Wald der Revierförsterei Holzurburg verladen und an den „Zoo am Meer“ in Bremerhaven geliefert. Etwa alle 5 Jahre wird solch eine ungewöhnliche Fracht nötig. Immer, wenn das alte Mobiliar in den Tiergehegen brüchig wird müssen die alten Eichenkronen gegen frische, stabile Hölzer ausgetauscht werden. Mittlerweile kennt sich Revierförster Dieter Röhnisch bereits bestens damit aus wie das Kronenholz für die Zoobewohner aussehen muss, er schmunzelt: „Früher musste die Zoodirektorin Frau Dr. Heike Kück immer persönlich in den Wald kommen um sich die richtigen Kronen für Ihre Schützlinge auszusuchen, jetzt habe ich bereits selbst einen Blick dafür. Die Schimpansen brauchen natürlich stabile Verzweigungen um sicher klettern und toben zu können. Die Keas eine Papageienart, lieben Kronen mit vielen aber feineren Ästen. Durch die Stürme im Herbst vergangenen Jahres sind viele Eichen geworfen worden, so hatte ich eine große Auswahl zur Verfügung um auch allen Ansprüchen gerecht zu werden“.

Den Transport der sperrigen Fracht hat Firma Zabel übernommen. Karl Lehmann, LKW-Fahrer bei Firma Zabel kennt sich mit Sondertransporten bereits bestens aus, er erklärt: „Wir haben schon mehrfach Kronenholz an den Zoo geliefert, wichtig ist, dass wir beim Laden und Festzurren keine Äste abbrechen. Die vielen Verzweigungen machen, diese Kronen ja erst interessant für die Tiere im Gehege. Noch wichtiger ist natürlich der vorsichtige Transport bei übergroßen Weihnachtsbäumen, bisher haben wir die aber auch alle heile ans Ziel gebracht“.

Zoodirektorin Frau Dr. Heike Kück freut sich über die neue Möblierung, die jetzt noch in die Tiergehege eingebracht werden muss: „Am Mittwochmorgen wurden an der Hochwasserschutzmauer des Zoos zwei große Kräne aufgestellt. Die großen Gitterelemente der Schimpansen-Außenanlage mussten zur Seite gelegt werden, um die Anlage zu öffnen. Im Anschluss wurde jeder alte Baum einzeln aus den Anlagen gehoben, jeder neue Baum begutachtet und dekorativ in den verschiedenen Anlagen platziert. Eine nicht alltägliche Dekorationsmaßnahme für die Tierpfleger/-innen, die mit Augenmaß und Umsicht die großen Stämme am Kran hängend in Empfang nehmen mussten. Die Tiere mussten so lange mit den Innenanlagen vorlieb nehmen“.

Informationen zum Forstamt Harsefeld finden Sie unter www.landesforsten.de/Harsefeld


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