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20.03.2018

Über drei Jahrzehnte im Dienst als Hauswirtschafterin

Bärbel Brockmann nach 32 Jahren als Wirtschafterin im Waldpädagogikzentrum Ostheide

(Oerrel) Im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedeten sich ihre dienstlichen Weggefährten von Bärbel Brockmann. Rainer Soyka, Leiter des Forstamtes Oerrel, fasste die 32 Dienstjahre bei den Landesforsten in einer Laudatio zusammen und berichtete über Begebenheiten aus dieser Zeit. Sowohl von kleineren Katastrophen wie auch von schönen Anlässen. Dazu gehören der Spontanbesuch von Staatssekretär Lindemann aus dem Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium mitten in der Jahresgrundreinigung, ein Läusealarm oder der „Anti-Zivilisationstag“, an dem die Schüler unfreiwillig eine Weile ohne Strom, fließend Wasser und ohne Heizung auskommen mussten.

Bärbel Brockmann ist sehr ihrem Wohnort Oerrel und dem hier ansässigen Forstamt verbunden. Schon ihr Vater war hier Waldarbeiter und selbst im Ruhestand noch lange Zeit als Feuerwächter auf dem „Oerreler Feuerwachturm“ tätig. Und auch ihre Schwester, eine Schwägerin und zwei Cousinen arbeiten im Forstamt Oerrel.

Im Gebäude des heutigen WPZ ging sie als Kind noch einige Jahre zur Schule, später wohnte sie in der angrenzenden ehemaligen Lehrerwohnung, die heute als Unterkunft für die Mitarbeiter im freiwilligen Ökologische Jahr (FÖJ) dient.

Bärbel Brockmann hat im Laufe ihrer Dienstzeit sehr viele Mitarbeiter kommen und gehen sehen. Sie hat 35 junge Leute im FÖJ betreut, 6 Forstamtsleiter und 5 WPZ-Leiter als Kollegen und Vorgesetzte erlebt, obwohl sie selbst erst die zweite Wirtschafterin in dieser Position war. Rainer Soyka betont in seiner Abschiedsrede die besonderen Verdienste von Bärbel Brockmann um die vielen Gäste im Waldpädagogikzentrum Ostheide: „ Die Kinder und Jugendlichen, sowie ihre Lehrer und Betreuer, waren immer wieder von Frau Brockmann begeistert „Sie ist die Beste“, denn zu ihr konnte jeder mit seinen Sorgen und Nöten kommen und erhielt Rat und Hilfe. Aber sie gab auch strikte Regeln vor, es konnte sich bei ihr keiner vor kleinen Aufgaben drücken. Viele hundert Jugendwaldeinsätze und Jugendgruppen hat sie betreut, die Bewirtung bei dienstlichen Veranstaltungen sichergestellt und die Verpflegung der Teilnehmer aus der Seilkletterschule organisiert“.


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