Niedersächsisches Forstamt Reinhausen

Brennholz

Selbstgemachtes Brennholz

Mit Holz heizen - die Umwelt aktiv schützen

Wer mit Holz heizt, schont die Vorräte an Erdöl und Erdgas, verringert den CO2-Ausstoß um 95% und leistet einen Beitrag zur Waldpflege.

Zur Umweltleistung kommt die Wirtschaftlichkeit hinzu: Eine Holzheizung kann, je nach Umfang der Eigenleistung bei der Holzbeschaffung, Geld sparen.

 

Holz heizen – mit gutem Gewissen

Mit Ihrer Holzheizung verbrennen Sie einen Energieträger, der sich ständig erneuert – im Gegensatz zu den fossilen Stoffen Kohle, Gas und Erdöl. Und dabei brauchen Sie kein schlechtes Gewissen zu haben, denn in unseren Wäldern wächst deutlich mehr Holz nach als wir brauchen.

 

Damit Ihr Holz sauber verbrennt, beachten Sie die Hinweise Ihres Ofenherstellers und fragen Sie Ihren Schornsteinfeger.

 

Heizen Sie nur mindestens 2 Jahre abgelagertes, unbehandeltes Holz und sorgen Sie für eine gute Verbrennung.

 

Brennholz – richtig eingesetzt

Ein Kubikmeter Brennholz aus Eiche, Buche oder Esche liefert ungefähr die Energie von 220 Litern Heizöl.

 

Wichtig ist, dass das Holz gut abgetrocknet ist. Je nach Ausgangsfeuchte sollte das Holz etwa zwei Jahre trocken und luftig lagern, bevor es verbrannt wird.

 

 

Brennholz

direkt im Wald gekauft

Am preisgünstigsten ist der Kauf von Brennholz bei einer Forstgenossenschaft oder beim Förster.

 

Brennholzverkauf aus dem Wald findet in der Regel in den Monaten Oktober bis März statt.

 

-  beim Brennholzhändler gekauft

Bequemer ist der Kauf beim Brennholzhändler. Brennholzhändler sind kleinere, örtliche Unternehmer, die im Wald Brennholz – auch nach Ihren Wünschen – aufarbeiten.

 

Anschriften finden Sie in Tageszeitungen, im Telefonbuch oder durch unsere Vermittlung.

 

 

Brennholz

-  von gefällten Bäumen

Die Bäume wurden von Waldarbeitern gefällt und die wertvolleren Stammteile sind aufgearbeitet.

Das Holz müssen Sie mit Axt, Bügel- oder Motorsäge im Betand zerkleinern (am besten auf Längen von 1 m), gegebenenfalls spalten und stapeln.

 

-  selbst gefällt

Sie fällen markierte Bäume selbst und können den ganzen Baum verwerten. Das Fällen von Bäumen mit Durchmessern von 10 – 20 cm müssen Sie allerdings beherrschen; ebenso die Aufarbeitung wie oben geschildert.

 

-  als Schichtholz

Schichtholz wird – in meterlange Stücke gesägt, vorgespalten und im Walde aufgeschichtet – verkauft. Das Forstamt beauftragt dazu Unternehmer.

Der Käufer muss (wie auch in den oben genannten Fällen) die Abfuhr selbst organisieren und das Holz brennfertig zerkleinern.

 

- als Langholz am befahrbaren Waldweg

Dieses Holz ist entweder für die Spanplatten - oder Zellstoffindustrie vorgesehen oder wird zunehmend an Brennholzkäufer abgegeben.

 

Die aktuellen Preise erfahren Sie über Ihre Revierförsterei.

 

Die Adressen mit Telefonnummern und Sprechzeiten der Revierförster finden Sie unter der Rubrik "Unsere Revierförstereien"

 

 

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