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Niedersächsisches Forstamt Dassel

Vorkommen der Hauptbaumarten

Vorkommen der Hauptbaumarten

Buchenbestände stocken auf mehr als 50% der Landeswaldfläche. Ihre Anteile in den einzelnen Revieren schwanken erheblich. In den tieferen Lagen des Sollings und den vorgelagerten Flächen sind die Reviere häufig durch Buchen geprägt (Grubenhagen, Elfaß, Delliehausen). Die höheren Lagen des Sollings weisen meist deutlich geringere Buchenanteile auf. Bei der Masse der Buchenbestände handelt es sich um Mischbestände mit Fichte, Eiche, Lärche und Edellaubbäumen, nur ein Zehntel der Buchenbestände sind reine Buchenbestände.

Die Fichte ist auf etwa einem Drittel der Waldfläche die prägende Baumart in den Beständen. Ihre größte Verbreitung mit zum Teil deutlich über 50% verzeichnet sie in den Revieren Sievershausen, Abbecke und Relliehausen. Bei rund 2/3 der Bestände handelt es sich um Reinbestände (überwiegend als Folgen der Nachkriegsaufforstungen), die übrigen Bestände sind überwiegend mit Buche, aber auch Lärche und Douglasie gemischt.

Die Eichenbestände herrschen auf etwa 9% der Forstamtsfläche vor. Sie finden ihren Verbreitungsschwerpunkt in den Randlagen des Sollings (Lauenberg, Steinborn, Eschershausen, Fredelsloh). Bei den Eichenarten dominiert die Traubeneiche, die teils rein, teils gemischt mit Buche vorkommt. Die Stieleiche kommt überwiegend nur auf den wenigen nasseren Sonderstandorten vor. Roteichenbestände spielen in diesem Forstamt so gut wie keine Rolle.

Die Lärchen sind in allen Revieren mit vergleichbaren Anteilen vorhanden. Bestandesbildend sind sie auf etwa 2,4% der Landeswaldfläche anzutreffen. Es handelt sich überwiegend um Bestände aus Europäischer Lärche mit Laubholzbeimischungen.

Das Edellaubholz, vor allem Esche und Bergahorn (Kirsche, Linde, Rüster), prägt knapp 2% der Bestände. Ihr Vorkommen spiegelt die auf Teilflächen gute Nährstoffversorgung in den Revieren Mackensen, Hardegsen, Elfaß und Grubenhagen wider. Auf die Weichlaubholz - Bestände, vorwiegend Birke, Erle und Eberesche, entfällt etwa 1% der Fläche. Diese konzentrieren sich vor allem auf die Standorte mit Wasserüberschuss sowie vereinzelt auf großflächig abgedeckte Bereiche durch Kyrill. Die Douglasie und die Kiefer haben bestandesbildend mit jeweils etwa 1% ebenfalls nur eine geringe Bedeutung.