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11.06.2018

Forstgenossenschaft Loccum blickt nach vorn

Waldgutachter lobt Pflanzungen

(Loccum) Zu einem nicht alltäglichen Waldbegang trafen sich jetzt Revierförster Karl-Heinz Dose und der Vorstand der Forstgenossenschaft Loccum. Neben den Waldarbeiten in den nächsten zwölf Monaten und der Beseitigung der letzten Sturmschäden war die aktuelle Waldinventur Hauptgesprächspunkt. Vier Tage war der von den Niedersächsischen Landesforsten beauftragte unabhängige Forstgutachter Ulf Braune in jedem Winkel des 163 Hektar großen Genossenschaftswaldes unterwegs um den Pflegezustand der Waldbestände zu begutachten und die Waldbehandlung für die nächsten zehn Jahre vorzuschlagen. Ein deutliches Lob sprach der Gutachter den Pflanzarbeiten der letzten Jahre aus. „Die Pflanzungen der letzten 10 Jahre sind weit überdurchschnittlich in der Qualität und Pflege, das ist eine gute Investition in die Zukunft“, so Braune, für den die Genossenschaftsforst im Übergang „vom pflegenden zum erntenden Betrieb“ ist. Die weitere Diskussion ging neben der Waldpflege und Holzernte vor allem um Fragen der künftigen Baumartenwahl. Während im alten Wald Kiefern, aber auch Eichen und Fichten dominieren, wird künftig noch stärker auf die natürliche Verjüngung von Buchen gesetzt. Darüber hinaus sollen wie schon in den letzten Jahren Mischbaumarten wie Lärchen, Douglasien und Tannen verstärkt gepflanzt werden. Die jetzt besprochenen Ergebnisse der Waldinventur werden Ende des Jahres vorliegen und dienen im nächsten Jahrzehnt als Richtschnur für die Waldbehandlung und die nachhaltige Holznutzung durch die Forstgenossenschaft und den betreuenden Revierförster des Forstamtes Nienburg.

 

 


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