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05.04.2013

40 Jahre im Wandel

Dienstjubiläum im Forstamt Ahlhorn

 

(Ahlhorn) Ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feiert Maria-Anna Brinkmann im Niedersächsischen Forstamt Ahlhorn. Direkt von der Handelsschule weg wurde Maria-Anna Brinkmann für den Bürodienst in den Niedersächsischen Landesforsten angeworben und hat diese Zeit bis heute nicht bereut. Forstamtsleiterin Regina Dörrie würdigte die Leistungen und vor allen Dingen die Bereitschaft von Frau Brinkmann über vier Jahrzehnte lang die diversen Veränderungen und Neuerungen im Laufe der Zeit kompetent umzusetzen. Allein in den letzten Jahren wurden jährlich 2-3 Fortbildungen absolviert: „Wir alle schätzen Frau Brinkmann nicht nur mit ihrem enormen Hintergrundwissen, sondern auch wie sie sich persönlich in das Forstamtsteam einbringt und mit Ihrer Art das Betriebsklima bereichert“, gratulierte Dörrie und wünschte für die verbleibenden Arbeitsjahre alles Gute.

 

Mit heute unvorstellbaren jungen 13 Jahren verließ die geborene Garrelerin die Hauptschule und versuchte sich zunächst als Schwesternhelferin im Großkrankenhaus in Hannover bevor sie dann für weitere zwei Jahre die Handelsschule besuchte. Bereits während der Schule half sie im damaligen Forstamt Cloppenburg aus, wo besonders ihre guten Mathekenntnisse wegen der gerade beginnenden Einführung der Datenverarbeitung gefragt waren.

 

„Eigentlich wollte ich nie im Büro arbeiten, sondern lieber etwas im Radio-Fernsehbereich, etwas Musikalisches oder im Sozialen tätig werden“, schildert Maria-Anna Brinkmann, heute in Bösel zu Hause,  ihre eigentlichen Berufswünsche. Doch es kam anders: im April 1973 trat sie ihre Arbeit im Forstamt Cloppenburg im eigens eingerichteten Sonderbüro zur Verbuchung der riesigen Sturmholzmengen in Weser-Ems an und wechselte ein Jahr später zum Forstamt Ahlhorn.

 

Mit Schmunzeln erzählt sie heute, wie einer der beiden Angestellten-Kollegen mit dem sie sich das Büro zunächst teilte, ihren Bürostuhl jeden Abend aus dem Raum entfernte, weil er nicht mit einer Frau zusammen arbeiten wollte. Dies änderte sich erst, als man ein weiteres Büro am Forstamt baute.

 

Von den ersten EDV-Schritten in den Landesforsten, der Holzbuchführung mittels Lochkarten vor 40 Jahren bis zu den heutigen komplexen Holz- und Kassenbuchführungsprogrammen war es ein weiter Weg. In einem Forstamt mit einem kleinen Büro musste früher jede Bürokraft fast alle Arbeiten kennen. Schreiben nach Diktat und Vorlage; Lohnberechung, Personalsachbearbeitung und ein umfangreiches Vertragswesen waren für Brinkmann zu bewältigen. Dazu kamen die forstamtsspezifischen Besonderheiten wie die Buchführung für die landeseigene Teichwirtschaft, Maschinenabrechnungen und die Verwaltung des Jugendwaldheimbetriebes.

 

„Ich habe gerade für Zahlen ein fotografisches Gedächtnis und konnte so oft schnell Auskunft geben, ohne lange suchen zu müssen.“ Schildert Brinkmann ihre Vorliebe gerne mit Zahlen zu arbeiten. Daher und wegen ihrer langen Erfahrungen im Betrieb werden bis heute alle Neuen, die etwas suchen mit „Fragen Sie mal Frau Brinkmann.“ weitergeschickt und so schnell fündig

 

Bereits bevor 1997 die Organisationsänderungen in den Landesforsten begannen, half Brinkmann in den Nachbarforstämtern aus – Abordnungen nach Cloppenburg und Hasbruch und ab 1997 nach Ankum erforderten eine Flexibilität, die sich bis heute gehalten hat.

 

 

 


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