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19.07.2013

Bänke fürs Haberland

Ausbildungswerkstatt wird für einen Tag zum Sägewerk

(Neuenburg) Massive Eiche wurde jetzt an der Ausbildungswerkstatt des Forstamtes Neuenburg mit einem mobilen Sägewerk aufgeschnitten. „Bänke fürs Haberland“ antwortet Forstwirt Jörg Köhne auf die Frage, was denn mit den Bohlen passieren soll. In Absprache mit der Gemeinde Zetel werden in den nächsten Wochen zwei Bänke im Haberland erneuert.

 

Der Name Haberland kommt vermutlich von der Bezeichnung Haferland für dieses Stück vom Neuenburger Holz, welches im Mittelalter als Ackerland genutzt wurde, aber 1684 bereits wieder als mit Eichen bestandener Eichenwald erwähnt wird. Heute ist das Haberland zwischen Forstamt und Urwald gelegen eines der beliebtesten Spaziergeh-Gebiete im Neuenburger Holz, geprägt durch alte185 bis 230jährige Eichen.

 

Neben dem Bau von Eichenbänken wurde gleichzeitig Holz für Hochsitzbau und –Reparatur eingeschnitten. „Von der schweren Eichenbohle bis zur Fichtenlatte können wir aus unserem Stammholz vor Ort die Kleinmengen bedarfgenau sägen lassen.“ so Förster Martin Susse zum mobilen Sägewer. Das sonst notwendige Auf- und Abnehmen der schweren Hölzer erfolgt kräfteschonend durch den Kran des forstamtseigenen Forstspezialschleppers. Die eigentliche Aufgabe dieserr vor einem Jahr angeschafften Maschine ist die Verbesserung der Sicherheit beim Fällen starker Bäume, die mit der Seilwinde sicher gehalten und in die vorgesehene Fällrichtung gezogen werden können.

 


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