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03.09.2013

Kurzzeitige Sperrung unvermeidlich

Wegebaumaßnahmen im Forstamt Grünenplan

(Grünenplan) In der Revierförsterei Hagental sind zurzeit 3 Waldwege für Fahrzeuge und Reiter für wenige Wochen gesperrt. Grund ist die Instandsetzung von Wegen im Hils und Selter (Hagentalstraße, Bruchstraße, Ammensener Kampweg). In den letzten Wochen wurden auch weitere Wegebaumaßnahmen in den anderen Revieren des Forstamtes Grünenplan durchgeführt.

Insbesondere die neu aufgetragene dünne Deckschicht aus feinem Natursteinmaterial ist in der ersten Zeit sehr empfindlich. Revierförster Thomas Krengel weist darauf hin, dass insbesondere Pferdehufe große Schäden hervorrufen können. „Daher werden die Wege für 4 bis 6 Wochen gesperrt, dann herrscht wieder freie Fahrt, allerdings nicht für den öffentlichen Kfz-Verkehr.“

Das Forstamt Grünenplan verfügt allein im Landeswald über 365 km ausgebaute Waldwege, zusätzlich gibt es rund 270 km Waldwege in den Betreuungsforsten. Diese Waldwege dienen der Walderschließung, sind für die Lagerung von Holz sowie für die Holzabfuhr und auch für den Waldbesucher zu Erholungszwecken gebaut.

Im Forstamt Grünenplan werden im Mittel der Jahre rund 130.000 bis 150.000 Kubikmeter Holz – das sind 7.000 bis 9.000 Lkw-Ladungen – an die Waldwege gerückt, gelagert und dann letztendlich bei unterschiedlicher Witterung abgefahren.

 

Diese enormen Wegelasten müssen von Zeit zu Zeit durch Wegepflegemaßnahmen mit zusätzlicher Materialzufuhr ausgebessert werden. Hierzu nimmt man gröberes Schottermaterial als Tragschicht und anschließend wieder feines Material als Deckschicht. Das Material wird dann bei möglichst trockener Witterung angefahren und zu einem späteren Zeitpunkt durch Spezialfirmen „maschinell“ eingebaut. Diese Firmen arbeiten in verschiedenen Forstämtern in ganz Südniedersachsen und können somit nicht immer sofort und überall gleichzeitig zur Verfügung stehen. Daher ist in einigen Bereich auch mit längeren Behinderungen zu rechnen.

Bis dahin können Wanderer aber im Forstamt Grünenplan in vielen Bereichen auf einigen 100 km die Waldwege oder die ausgewiesenen Wanderwege problemlos betreten.

 

Auf vielen Wegen werden zusätzlich auch leichte Wegepflegearbeiten durchgeführt. Hierbei wird mit Spezialmaschinen das „feine Deckschichtmaterial“ wieder auf den Wegekörper zurückgeholt. In den ersten Wochen sind diese Wege dann bis zur Festigung mit „rolligem Feinmaterial übersät“  – ähnlich wie nach einer „Splittung“ mit Rollsplitt“. Insbesondere Radfahrer müssen sich auf diese rutschigen Gegebenheiten einstellen.

Eine Baustellenbeschilderung für diese Wegearbeiten gibt es nicht, ebenso keine Dauersperrung für die Besucher aufgrund einer Baustelle. Sperrungen mit zusätzlichen Infos oder Hinweisen werden zumeist kurzfristig in der direkten Bauphase verkündet.


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