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18.12.2013

150 Wildobstbäume für den Natur- und Klimaschutz

1.Gemeinsame Pflanzaktion der Deutschen Umwelthilfe mit den Niedersächsischen Landesforsten

v.l.n.r.: Gabi Fiedler, Sven Reuter, Bernd Anklam, Ralph Weidner

(Barsinghausen) Dank der Unterstützung der Deutschen Umwelthilfe, American Forests und der Alcoa Foundation wurden in der Revierförsterei Lauenau an einem Waldrand auf der Barntorfer Höhe 150 Obstbäume gepflanzt. Bei den Bäumen handelt es sich um Wildäpfel und Wildbirnen. Die Pflanzung dient insbesondere dem Natur- und Artenschutz. Zugleich ist es ein auch Beitrag zum Klimaschutz.

Der zuständige Revierförster des Forstamtes Saupark, Ralph Weidner, betont, dass diese Aktion gut in das Waldbau- und Naturschutzkonzept der Landesforsten passt: „Wir pflanzen in unsere normalen Kulturen schon immer auch Wildobstbäume und -sträucher. Da eine solche Pflanzung am Waldrand mit den dazugehörigen Schutzmaßnahmen natürlich sehr aufwändig ist, freuen wir uns über die Unterstützung durch die Deutsche Umwelthilfe“.

 

Eingebunden ist diese Pflanzaktion in das zweijährige Projekt der Deutschen Umwelthilfe „Obstbäume auf öffentlichen Flächen“, in dem in 2013 und 2014 insgesamt 500 Obstbäume in den Regionen Hannover und Hildesheim gepflanzt werden sollen: Auf Schulhöfen, im Außengelände von Kindergärten sowie auf öffentlichen Freiflächen. Damit beteiligt sich die Deutsche Umwelthilfe an dem internationalen Projekt „Ten Million Trees“ von American Forests und der AlcoaFoundation, das in 2003 startete.

 

In Streuobstwiesen findet man bis zu 5.000 Tierarten, ungefähr 300 Tierarten leben direkt von Apfelbäumen – davon allein 70 Wildbienenarten. Insbesondere Hochstämme sind ideale Höhlenbäume und haben für viele Tiere eine wichtige Bedeutung als Wohn-, Brut- und Schutzhabitat. Viele dieser Tiere, insbesondere Höhlenbrüter sind inzwischen stark gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Weiterhin soll die Biodiversität, die Vielfalt von Arten, Obstsorten, von Biotopen sowie die genetische Vielfalt mit dem Projekt gefördert werden. Nicht zuletzt sind die Pflanzungen ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz.


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