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03.04.2014

Geocacher und Förster ziehen an einem Strang

CITO-Event zum Meinungsaustausch genutzt

 

(Hannover) Eine öffentliche Müllsammelaktion nutzen Hannovers Geocacher, um zu zeigen, dass auch ihnen die Natur am Herzen liegt. „Cache in – Trash out“, unter diesem Motto stand ihr Beitrag bei der Aktion im Misburger Wald. Für die Landesforsten war dies eine willkommene Gelegenheit, mit den Geocachern an einem Info-Stand ins Gespräch zu kommen. Eine vor Kurzem gemeinsam erarbeitete Empfehlung für naturverträgliches Geocaching lag bereit und fand reges Interesse.

 

„Diese Aktion soll helfen, gegenseitige Vorbehalte abzubauen“, so Förster Thomas Behling, der für den Wald in Misburg zuständig ist. Auch Daniel Pflieger von der Hannoveraner Organisation „GeheimPunkt“ zeigte sich als Organisator des „CITO“ begeistert: „Meines Wissens ist dies die erste Aktion, bei der Förster und Geocacher gemeinsam für richtiges Verhalten in der Natur werben.“

 

Bei der im vergangenen Jahr veröffentlichte Empfehlung der Niedersächsischen Landesforsten geht es vor allem um Naturschutzaspekte. So sollten in einem Naturschutzgebiet oder einem Naturwald Caches möglichst vermieden werden. Auch sollten keine Baumhöhlen oder andere potenzielle Ruhe- oder Aufzuchtorte von Waldtieren als Versteck genutzt werden. Bäume dürfen nicht durch Nägel oder Steigeisen beschädigt werden.

Weiter geht es in der Richtlinie auch um Sicherheitsaspekte. Das Aufsuchen von Caches in der Dunkelheit ist sehr gefährlich und sollte – wenn überhaupt - nur in Absprache mit den Grundstückseigentümern und Jagdpächtern geplant werden. Hierbei müssen die Verstecke unbedingt in der Nähe von Wegen abgelegt werden.

 

Wer diese und weitere Empfehlungen zum Geocaching beachtet ist wie jeder Andere in den Wäldern der Niedersächsischen Landesforsten herzlich willkommen.


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