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06.06.2014

Förster Albert Stahl im Ruhestand

(Ahlhorn) Nach 45 Dienstjahren in den Niedersächsischen Landesforsten wurde Forstamtmann Albert Stahl jetzt in den Ruhestand verabschiedet. Seit 1985 war Stahl im Forstamt Ahlhorn tätig. Schwerpunkt seiner Arbeit in den damaligen Revieren Steinhorst, Baumweg und Lethetal war die Anzucht und Pflege der dort neu angelegten Wälder. Der Jahrhundertorkan von 1972 hatte hier von West nach Ost ziehend seine Hauptverwüstungen in den niedersächsischen Wäldern angerichtet. Seit der Neuorganisation der Niedersächsischen Landesforsten (NLF) im Jahr 2005 bearbeitete Stahl Stellungnahmen zu öffentlichen Planungen im ganzen Forstamtsbereich von Syke bis Cloppenburg. Forstamtsleiterin Regina Dörrie dankte im Rahmen einer Dienstbesprechung Albert Stahl für die geleistete Arbeit und schloss ausdrücklich seine Ehefrau Gundula in den Dank mit ein.

 

Der 1949 in der Nähe von Wolfsburg geborene, naturbegeisterte Albert Stahl begann 1969 mit 17 Jahren seine Ausbildung zum Revierförster im Raum Braunschweig/Harz. 18 Monate Forstpraktikum, zwei Jahre Forstschulausbildung mit Prüfung und noch mal drei Jahre Vorbereitungsdienst mit einer weiteren Prüfung waren für den Eintritt in den Landesdienst notwendig. Die ersten drei Jahre verbrachte der frischgebackene Revierförster – bereits mit Frau und dem ersten, von später drei Kindern - in Torfhaus und organisierte Wegebau im Harz. 1976 verschlug es ihn auf die freiwerdende Försterei Maiburg im damaligen Forstamt Bersenbrück. Dem Raum Weser-Ems ist Stahl dann treu geblieben, er kam 1985 in die Revierförsterei Steinhorst, 1994 in das Revier Baumweg und ab 2002 übernahm er bis zur Auflösung das Revier Lethetal. „Als ich 1976 in die Region kam, gab es noch erheblichen Aufforstungsbedarf von Sturmflächen aus 1972“, so Stahl zu der Situation, die er vorfand. Der Wiederaufbau der Wälder, die Sicherung der Pflanzungen und die anschließende Pflege und Durchforstung der heranwachsenden jungen Wälder prägten seine 30jährige Dienstzeit in den drei Revieren. Den Nutzen dieser langen Aufbautätigkeit werden dann seine Nachfolger in den kommenden Jahren und Jahrzehnten haben.

 

Für den Ruhestand hat der passionierte Jäger noch keine konkreten Pläne. Aber neben dem jagdlichen Schießen, das er weiter betreiben will, möchte er mit dem Rad die Umgebung und seine ehemaligen Reviere durchstreifen. Nicht zuletzt will er auch seinem mit einem Landschaftsbaubetrieb selbständigen Sohn unterstützend zur Seite stehen.


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