Sturmschäden im Forstamt Nienburg beseitigt

 In Forstamt Nienburg, Regionale Presseregion West

Mitarbeiter helfen in Südniedersachsen

(Nienburg, Landkreise NI und DH) Aufatmen im Forstamt Nienburg. Die Sturmschäden aus dem letzten Herbst und von Sturm Friederike sind nun beseitigt. „Wir haben etwa 20.000 Kubikmeter Sturmholz geerntet, das entspricht fast 50 Prozent des normalen jährlichen Einschlages“, schildert Forstamtsleiter Henning Schmidtke die Situation. Nun hätten alle Mitarbeiter in den Revieren ein wachsames Auge auf eventuelle Schäden durch den Borkenkäfer in Fichtenwaldungen.

„Derzeit sieht es im Vergleich zu anderen Revieren in Niedersachsen so aus, als ob uns größere Probleme erspart bleiben“, schätzt Schmidtke. Auch die gerade im Mittelweser-Gebiet extreme Sommertrockenheit hat den gut hunderttausend im Frühjahr gepflanzten Bäumen offenbar nicht so geschadet, wie zu befürchten war. Endgültig stehen die Trockenschäden erst im nächsten Frühjahr fest, wenn sich zeigt, ob alle Bäumchen wieder austreiben.

Die Niedersächsischen Landesforsten bündeln derzeit alle Kräfte in Südniedersachsen um die Borkenkäferentwicklung im Harz, Solling und Weserbergland zu bremsen. Auch das Forstamt Nienburg ist mit seinen Holzerntemaschinen gefragt.

„Wir haben unseren gesamten Maschinenpark mit allen dreizehn Fahrern nach Südniedersachsen zur Käferholzaufarbeitung abgegeben und leisten dort in dieser Ausnahmesituation auch personelle Hilfe“, erzählt Schmidtke, der gerade den Forstwirtschaftsmeister des Forstamtes in den Süden abgegeben hat.

Bildunterschrift: Auch Uwe Peglow aus Uchte ist mit seinem Achtrad-Vollernter „Bear“ für besonders große Bäume in Südniedersachsen im Käferholz tätig. Foto: Landesforsten/Rainer Städing

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