Vier Jahrzehnte für den Wald aktiv

 In Forstamt Ankum, Regionale Presseregion West

Revierförster Hermann Böhnisch im Ruhestand

(Bersenbrück/Holdorf/Landkreis Osnabrück) Auf über vierzig Jahre als Revierförster bei den Niedersächsischen Landesforsten kann Hermann Böhnisch aus Bersenbrück zurückblicken, der anlässlich seiner Pensionierung zu einer Abschiedsfeier eingeladen hatte. Böhnisch dankte allen anwesenden Mitarbeitern, Kollegen, Jägern, Forstunternehmern und anderen für die gute Zusammenarbeit, ohne die eine erfolgreiche Arbeit für den Wald nicht möglich gewesen wäre.

Der Leiter des Forstamtes Ankum, Reinhard Ferchland, würdigte Böhnischs Arbeit bei den Landesforsten, die 1976 mit der zweijährigen Leitung des Jugendwaldheimes Ahlhorn begann, bevor Böhnisch 1978 mit der Übernahme der Försterei Hesepe und anschließend der Försterei Freude ununterbrochen im Wald tätig war. „Sie haben Ihr Interesse an der Jugendarbeit mit ins Revier genommen und mit jeder Organisationsänderung ein größeres Revier und neue Aufgaben gemeistert“, so Ferchland bei der Überreichung der Pensionierungsurkunde.

„Dabei waren Sie immer zuverlässig, engagiert und besonders humorvoll.“ Gewürdigt wurde auch die jahrelange Tätigkeit als Schriftführer im Damwildhegering. Helmut Kamlage von der Fürstenauer Markgenossenschaft, die Böhnisch in den letzten zwölf Jahren betreute, bedankte sich für die fachlich und menschlich gelungene Betreuung. „Die Landschaft um Fürstenau wird wesentlich durch unsere Wälder mit geprägt, daher sind wir für die gute forstliche Betreuung sehr dankbar.“

Die Leitung der Revierförsterei Maiburg-Freude übernimmt ab November Anne Wittenberg. Die 27-jährige Försterin betreut seit einem Jahr übergangsweise die Wälder des Forstrevieres Bohmte und hat sich erfolgreich auf das Revier Maiburg-Freude beworben.

Zur Person

Hermann Böhnisch ist 1953 in einem Wald zwischen Aurich und Norden in Ostfriesland geboren. Sein Vater bewirtschaftete einen Privatwald und wohnte auch dort. „Ich bin in dem Wald aufgewachsen und Bäume waren sozusagen meine ersten Freunde“, schildert Böhnisch seine Prägung in der Kindheit.

Als 17jähriger begann Böhnisch seine Ausbildung zum Revierförster beim Land Niedersachsen mit einem Praktikum in Huntlosen bei Oldenburg.Es folgten zweijährige Forstschule, Wehrersatzdienst und Vorbereitungsdienst mit anschließender Revierförsterprüfung.

1976 organisierte Böhnisch für zwei Jahre die Schulklasseneinsätze im Jugendwaldheim in Ahlhorn. 1978 kam Böhnisch in den Nordkreis Osnabrück in das Forstamt Bersenbrück und übernahm zunächst die Revierförsterei Hesepe, wo insbesondere die umfangreichen Pflanzungen nach dem 1972-er Sturm zu pflegen waren. Ab 1990 übernahm Böhnisch die Försterei Freude in Bersenbrück, wo er bis heute blieb. 1997 wurde das damalige Forstamt Bersenbrück aufgelöst und auch die Forstreviere vergrößerten sich fortlaufend.

Neben der Bewirtschaftung des Landeswaldes betreute Böhnisch auch anderen Waldbesitz: Die 420 Hektar großen Waldungen der Markgenossenschaft Fürstenau, die kommunalen Waldflächen der Stadt Quakenbrück, der Samtgemeinde Artland und der Gemeinde Menslage sowie die Trinkwasserschutzwälder des Wasserverbandes Bersenbrück. Dort entstanden in Böhnischs Dienstzeit etwa 35 Hektar neuer Wald. Weitere neue Trinkwasserschutzwälder in einer Größenordnung von gut 150 Hektar legte Böhnisch in der Umgebung von Holdorf während seiner Dienstzeit an.

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