Holzauktion – Brennholz aus dem Forstamt Nienburg

 In Forstamt Nienburg

Versteigerungstermine stehen fest

(Nienburg/Landkreise Nienburg und Diepholz) Im Forstamt Nienburg wird auch in diesem Jahr wieder schwerpunktmäßig Brennholz für den Endverbraucher bereitgestellt. Neben dem klassischen Brennholzerwerb beim örtlichen Förster bieten die Niedersächsischen Landesforsten hier als besonderen Service die Frei-Haus-Lieferung von Brennholzstämmen aus dem Wald in ganzen LKW-Ladungen an.

Das sind etwa 35 Raummeter, die mit dem Ladekran zielgenau zuhause abgelegt werden können. Für alle, die geringere Mengen Brennholz benötigen, gibt es in diesem Winter wieder vier Holzauktionen auf denen Brennholz ersteigert werden kann. Den Beginn macht die Revierförsterei Krähe am 15. Dezember.

„Wir werden ab 10 Uhr 250 Raummeter Brennholz in Losgrößen von vier bis acht Raummetern anbieten. Es handelt sich überwiegend um Buchen-Brennholz sowie eine geringere Menge Eiche und Birke“, so Revierleiter Heinz Lehmann, der die Auktion in der Krähe seit 12 Jahren organisiert. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgt der Verein „Freilichtbühne Stöckse“.

Die Versteigerung in der Krähe findet am Samstag, den 15. Dezember um 10 Uhr statt. Anfahrt über die Krähe, von dort sind es noch 800 Meter bis zum Waldparkplatz.

Die weiteren Versteigerungen folgen dann gleich im neuen Jahr. Am 12. Januar findet eine Brennholzauktion im Schwafördener Wald bei Sulingen statt und eine weitere in der Stadtforst Rehburg auf der sogenannten Waldchaussee. Die letzte Brennholzversteigerung ist am 19. Januar in der Revierförsterei Harbergen im Waldgebiet Harberger Heide unweit des Geflügelschlachthofes.

Alle Termine auch unter www.landesforsten.de/nienburg

„Bis nach dem Krieg wurde auch Stammholz direkt im Wald erworben oder ersteigert“, erzählt Forstamtsleiter Henning Schmidtke. „Dieses besondere Flair der Holzauktion im winterlichen Wald macht auch unsere heutigen Brennholzversteigerungen für die meisten Teilnehmer zu einem besonderen Erlebnis“, schildert Schmidtke seine Eindrücke von den Veranstaltungen der vergangenen Jahre.

Hintergrund zu Holzverbrauch und Feuerungsanlagen

Trotz stetig steigender Zahl an Holzfeuerungen hat sich die Brennholznachfrage seit einigen Jahren auf hohem Niveau stabilisiert. Jährlich vermarktet das Forstamt Nienburg etwa 6.000 Raummeter Brennholz an rund 600 Kunden, vom Endverbraucher bis zu wenigen gewerblichen Kunden. „Unser Brennholz kommt aus der Region ist also ein Energieträger der kurzen Wege und wir können für nachhaltige Waldbewirtschaftung garantieren“, zählt Amtsleiter Schmidtke die Pluspunkte seines Brennholzangebotes aus den Niedersächsischen Landesforsten auf.

Kleine Holzfeuerungsanlagen haben im vorigen Jahr in Niedersachsen die Millionengrenze überschritten. So die Zählergebnisse der Schornsteinfeger, die den Zuwachs genau registrieren und in 2017 1,06 Millionen Holzfeuerungen unter 1 Megawatt Leistung gezählt haben, wovon die meisten Anlagen mit Scheitholz befeuerte Öfen sind. In Niedersachsen gibt es 3,83 Millionen Haushalte, so dass rechnerisch in jedem vierten Haushalt in Niedersachsen eine Holzfeuerungsanlage betrieben wird.

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