Laubholzernte im Bobenwald

 In Forstamt Oerrel, Regionale Presseregion Nordost

Niedersächsisches Forstamt Oerrel beginnt mit der Ernte starker Buchen

 (Ebstorf) In der Revierförsterei Bobenwald hat die Laubholzernte in der Buche begonnen. Der Bobenwald grenzt unmittelbar an den Flecken Ebstorf. Er wird gerne von Wanderern, Joggern, Fahrradfahrern und anderen Naturliebhabern aufgesucht.

Malte Dicke, Revierleiter im Forstamt Oerrel erläutert: „Waldbesucher sollten sich nicht wundern, wenn ab Anfang Januar im ortsnahen Bereiche wie in der „Phantasie“ Motosägen und Forstmaschinen im Einsatz sind. „Letzte Sturmschäden werden aufgearbeitet und Verkehrssicherungsmaßnahmen zu Straßen und Anliegern durchgeführt. Gleichzeitig pflegen die Landesforsten die Wälder so, dass sie sich weiterhin stabil und gesund entwickeln. Das Brennholz wird nach Beendigung der Ernte voraussichtlich ab Anfang Februar verkauft.

Die Niedersächsischen Landesforsten bewirtschaften ihre Wälder nach den Grundsätzen der langfristigen ökologischen Waldentwicklung – kurz „LÖWE“ genannt. Dabei ist es wichtig, die anstehenden Holzerntearbeiten und die Freizeitinteressen der Bevölkerung in Einklang zu bringen. „Die Wege werden jetzt etwas in Mitleidenschaft gezogen – bei geeigneter Witterung richten wir sie aber wieder her.“ wirbt Dicke um Verständnis.

Dr. Michael Habermann, Leiter des Forstamtes Oerrel ergänzt: „Während das Sturm- und Borkenkäferholz aus den Nadelwäldern nach dem Dürresommer in großen Massen zwangsweise angefallen ist, ist die Nachfrage nach frisch geerntetem Laubholz derzeit groß. Die hochwertigen Laubbäume werden nur in der kalten Jahreszeit, wenn der Wasser- und Nährstofftransport unter der Rinde ruht, geerntet. Die Sägewerke und andere Holzverarbeiter sind auf diesen Ernte-Rhythmus eingestellt. Nun benötigen sie wieder dringend Frischholz“.

Das Forstamt Oerrel bittet um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen bei den gewohnten Waldbesuchen. Bei aller Umsicht und Vorsicht werden sich Wegeschäden nicht ganz verhindern lassen. „Auf unsere Waldbesucher wird der Wald nach den Arbeiten vorübergehend unordentlich wirken. Kronenholz und einige Bäume bleiben im Wald liegen, um den ökologisch wertvollen Totholzanteil weiter zu erhöhen“, so Habermann. Abgesperrte Waldwege dürfen wegen fallender Bäume und Kronenteile nicht betreten werden.

Beitragsfoto: Abgesperrte Wege dienen der Sicherheit. Absperrungen bitte unbedingt beachten! (Niedersächsische Landesforsten)

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