Eichenpflanzung folgt auf Holzeinschlag

 In Forstamt Neuenburg

Arbeiten im Neuenburger Holz

(Neuenburg) Kleine Hinweistafel weisen an einigen Stellen im Neuenburger Holz auf den allwinterlichen Holzeinschlag hin, mit dem in diesem Jahr vier Eichenpflanzungen vorbereitet werden. „Wir bereiten vier Pflanzflächen von zusammen etwa drei Hektar vor“, erläutert Revierförster Martin Susse, der die Arbeiten plant. „Ein kleinerer Waldbestand, der sich durch das Eschensterben auflöst, wird eingeschlagen. Dazu drei weitere Eichenwaldbereiche, am Unlandsweg, nahe der Straße Bockhorn-Zetel und beim Naturfreundehaus mit jeweils etwa einem Hektar Größe.“ Wegen der Lage im Naturschutzgebiet wurde auch diesmal die Flächenauswahl mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt. Das Forstamt Neuenburg bittet darum, die Holzeinschläge und gesperrte Wege nicht zu betreten. Wegeschäden sollen nach Abschluss der Arbeiten möglichst zügig behoben werden.

Im Frühjahr sollen die vier Bereiche mit anderthalb-Meter großen Eichenpflanzen mit einem kleinen Pflanzbagger wieder bepflanzt werden. „Es sind derzeit passende Eichen in den Baumschulen verfügbar und die bisherigen Pflanzungen dieser Art sind gut angewachsen und haben auch die Sommerdürre des letzten Jahres sehr gut überstanden“, so Susse, der dabei zudem den sonst nötigen Wildschutzzaun einspart.

Etwa 1.100 Kubikmeter Nutzholz aller Qualitäten, vom wertvollen Eichenstamm bis zum Spanplatten- oder Brennholz werden bei diesem Holzeinschlag anfallen. „Für gesunde Nadelbäume gilt ein Einschlagsstopp und die Preise verfallen wegen der Sturm- und Käferkalamitäten. Dagegen gibt es für Laubhölzer eigene Sägewerke und andere Verwendungen mit derzeit guter Nachfrage“, erläutert Forstamtsleiter Dr. Martin Dippel die Unterschiede zwischen der Nutzung von Nadel- und Laubbäumen.

 

Die Fotos und der Pressetext zum Download hier.

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