Gute Preise für beste Baumstämme im Forstamt Nienburg

 In Forstamt Nienburg, Regionale Presseregion West

Forstamt Nienburg versteigert Spitzenhölzer

(Nienburg/Landkreise DH und NI) Seine besten Nadelbaumstämme versteigert das Forstamt Nienburg alljährlich auf der Nadelwertholzsubmission der Niedersächsischen Landesforsten, die jetzt zu Ende ging. „Starke, gleichmäßig gewachsene und astfreie Stämme der Baumarten Douglasie und Lärche bieten wir den Käufern in kleinen Partien an“, so Forstamtsleiter Henning Schmidtke. „Damit wollen wir den optimalen Marktpreis für diese hochwertigen Hölzer erzielen.“

Für die gesuchten rotkernigen Hölzer stiegen die Erlöse im Landesdurchschnitt um fast 15 Prozent. So erlösten die Nienburger Douglasien-Stämme zwischen 140 und 230 Euro und die Lärchenhölzer brachten zumeist über 200 Euro je Kubikmeter. „Den besten Preis mit 309 Euro/Kubikmeter erzielte eine Lärche aus dem Schwafördener Wald mit über einem halben Meter Durchmesser. Wir konnten aber auch einige Partien Lebensbaum-Stämme mit absetzen“, ist Forstamtsleiter Schmidtke mit dem Ergebnis zufrieden.

Die  ausgesuchten Baumstämme mit einer Holzmenge von zweihundert Kubikmetern  stammen aus den Wäldern der Landesforsten  zwischen Sulingen und Hoya aber auch aus dem Grinderwald bei Linsburg. Das interessant gemaserte rötliche Holz von Douglasie und Lärche hat eine besondere Ausstrahlung und erfährt aktuell Wertschätzung im Möbelbau, für die Furnierherstellung, für den Innenausbau wie Treppen und besonders auch zur Herstellung von Landhausdielen für hochwertige Fußböden oder Holzverkleidungen.

„Die Käufer dieser Hölzer sind Sägewerke und Holzhändler aus Dänemark und aus Deutschland, die mit ihren Produkten sowohl den regionalen als auch den internationalen Markt bedienen“,  erläutert Henning Schmidtke. Der Lärchenstamm mit dem Spitzenpreis wird im Münsterland zu Furnier verarbeitet und dann zur Veredelung von Holzwerkstoffplatten wie Türblättern und Möbeln weiterverwendet.

Die Stämme des Lebensbaumes kaufte Holzhändlerin Gaby Frenz aus Bienenbüttel bei Lüneburg: „Das Holz des Lebensbaumes ist leicht, dauerhaft und schön. Es ist daher vielseitig verwendbar, aber bei uns kaum bekannt“. Sie ist sehr zuversichtlich das Holz im Bootsbau oder für die Außenverwendung absetzen zu können.

Hintergrund:

Weitere Informationen zu den landesweiten Ergebnissen der Norddeutschen Nadelwertholzsubmission 2019 finden Sie hier

Fotos zum Download hier.

 

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