Neue Streuobstwiese zum Ende der Pflanzsaison im Forstamt Ahlhorn

 In Forstamt Ahlhorn, Regionale Presseregion West

(Ahlhorn) Zum gemeinsamen Bäume pflanzen anlässlich des Internationalen Waldtages   trafen sich am Mittwoch im Forstrevier Baumweg nahe der Teichwirtschaft Ahlhorn der Oldenburger Landrat Carsten Harings, Bürgermeister Thorsten Schmidtke, Großenkneten zusammen mit Forstamtsleiterin Regina Dörrie, die den Präsidenten des Deutschen Forstwirtschaftsrates, Georg Schirmbeck zu diesem Anlass eingeladen hatte. Auf einem geräumten Hausgrundstück zwischen den Teichen pflanzte man gemeinsam einige Obstbäume auf eine neue Streuobstwiese. „Es ist selten, dass eine bebaute Fläche entsiegelt und der Natur zurückgegeben wird“, so Regina Dörrie zu der neuen Anlage mit 23 hochstämmigen Obstbäumen“. Georg Schirmbeck als oberster Interessenvertreter der Forstwirtschaft in Deutschland, betonte die Bedeutung der lichten Obstwiese für die Artenvielfalt im Wald, vor allem durch die Blüte im Frühjahr und die Früchte im Herbst.

Schüler im Jugendwaldeinsatz

Die eigentliche Pflanzfläche wurde von 25 Jungen und Mädchen des 7. Jahrganges der Waldorfschule aus Hannover-Bothfeld vorbereitet und bepflanzt. Zwei Wochen hat die Schulklasse den widrigen Witterungsbedingungen getrotzt und ihren Waldeinsatz-Aufenthalt im Waldpädagogikzentrum der Niedersächsischen Landesforsten mit der Pflanzung und anderen Arbeiten im Walde absolviert. Für Klassenlehrer Armin Moselewski hat der Waldeinsatz auch eine tiefere Bedeutung „Wir pflanzen nicht nur Bäume, sondern die Naturerfahrung beim Waldeinsatz soll sich in die Herzen unserer Schüler einpflanzen.“

Frühjahrspflanzungen im ganzen Forstamt Ahlhorn

Bereits seit vielen Wochen werden im Forstamtsbereich bei frostfreier Witterung mit Hochdruck Bäume gepflanzt. „Wir setzen über eine Viertel Million Bäume und werden rechtzeitig zum Frühjahr fertig, so dass die Anwuchschancen für die kleinen Setzlinge recht gut sind“, schildert Stefan Grußdorf, Betriebsdezernent des Forstamtes die aktuelle Lage. Ein Blick auf die Baumarten zeigt deutlich die Strategie der Niedersächsischen Landesforsten, den Landeswald mit Laubgehölzen anzureichern.

Laubbäume dominieren

Allein 85.000 Eichen wurden gesetzt. Davon sind 14.000 Roteichen (Amerikanische Eiche), die auf armen Sandböden auch in Zeiten des Klimawandels gut zurechtkommen sollen.

Rund 50.000 Buchen dienen besonders der Anreicherung alter Kiefernwälder mit Mischbaumarten. Dazu gehören auch gut 27.000 Douglasien, die zusammen mit der ökologisch wirksamen Buche Nadelwald-Reinbestände anreichert und den Weg zum Mischwald mit mehreren Gehölzarten unterschiedlichen Alters bereitet.

Auch 70.000 Ahorne, Linden, Flatterulmen und Esskastanien werden in dieser Saison gepflanzt und 25.000 Sträucher sollen für artenreiche Waldränder sorgen.

Eine Besonderheit im Forstamt ist die Neuanlage von Wald. Allein in dieser Saison werden rund dreißig Hektar neuer Wald gepflanzt.

Das Forstamt Ahlhorn umfasst gut 15.000 Hektar (150 km²) Landeswald südlich von Oldenburg, zwischen Cloppenburg/Friesoythe und Syke.

Die Fotos und der Pressetext steht zum Download hier.

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