Forstministerin Otte-Kinast zu Besuch im NFBz

 In NFBZ Münchehof, Regionale Presseregion Süd

(Münchehof/Seesen) Am Mittwoch, 3. April 2019, besuchte Forstministerin Otte-Kinast das Niedersächsische Forstliche Bildungszentrum der Niedersächsischen Landesforsten in Münchehof. Bei einem Rundgang informierte sie sich über die Fort- und Ausbildungsangebote.

Moderne Simulatoren, mit deren Hilfe die Bedienung großer Holzerntemaschinen praxisnah im Lehrsaal erlernt werden kann, gehören genauso zum umfassenden Lehrangebot wie der klassische Umgang mit der Motorsäge. In einer engen Lernortkooperation mit der berufsbildenden Schule Northeim finden zahlreiche Ausbildungsabschnitte in der überbetrieblichen Ausbildung zum Forstwirt im Bildungszentrum statt. „Der Forstwirtberuf ist weder leicht noch ungefährlich. Er bedarf der soliden und gewissenhaften Ausbildung.“ stellt Klaus Jänich, Vizepräsident der Niedersächsischen Landesforsten fest.

Ebenso wichtig sei aber auch die Teilnahme an fachlichen Fortbildungen während des gesamten Berufslebens. Dass beides im Niedersächsischen Forstlichen Bildungszentrum in besten Händen ist, davon überzeugte sich die Ministerin auch im Austausch mit den Schülerinnen und Schülern der Berufsschulklasse und den Forstwirtauszubildenden des Forstamtes Seesen beim gemeinsamen Mittagessen. „Ungeachtet des großen technischen Fortschritts werden noch immer viele junge Leute im Forstwirtberuf gebraucht. Das führt uns auch die aktuelle Lage in den Wäldern gerade schmerzlich vor Augen.“ resümiert die Ministerin. Mit Blick auf die jungen, gut ausgebildeten und motivierten Forstwirte schaue sie aber optimistisch in die Zukunft. Die Wälder der Niedersächsischen Landesforsten hatten im vergangenen Jahr stark unter zahlreichen Stürmen, der Dürre und der Massenvermehrung von Borkenkäfern gelitten.

Hintergrund

Das Niedersächsische Forstliche Bildungszentrum (NFBz) versteht sich als Kompetenz-Zentrum für Waldarbeit und Forsttechnik in Niedersachsen. Es ist Servicebetrieb der Niedersächsischen Landesforsten für Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie für die Entwicklung und Erprobung von Arbeitsausstattungen und -verfahren.

Wichtigste Aufgabe und oberstes Ziel des NFBz ist die stetige Optimierung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes für die in der Waldwirtschaft arbeitenden Menschen sowie die Erweiterung ihrer Kompetenz – Stichwort “lebenslanges Lernen”. Regelmäßige eigene Fortbildungen gehören daher genauso zum Alltag der aktuell 32 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Forstlichen Bildungszentrums wie die ständigen Investitionen in neue Technik und Ausrüstung.

Die im Schnitt der Jahre 200 Fortbildungsangebote erfreuen sich bei jährlich über 20.000 Teilnehmenden auch außerhalb der Forstbranche großer Beliebtheit.

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