Bunter Blütenteppich im Neukloster Forst

 In Forstamt Harsefeld, Regionale Presseregion Nordost

Frühjahrsblüher laden zu einem Waldspaziergang durch den FriedWald Buxtehude ein

(Buxtehude) Wenn im Frühling die Sonne höher steigt, schmückt sich der Laubwald im Neukloster Forst mit abertausenden Frühblühern und verwandelt den Waldboden in einen bunten Teppich. „Wenn die Buschwindröschen blühen, ist das im FriedWald Buxtehude eine ganz besondere Atmosphäre, die zum Waldspaziergang einlädt. Die milden und sonnigen Tage bieten eine gute Gelegenheit, den Wald zu besuchen und die Blütenteppiche zu bestaunen.“, schwärmt Gesa Tiedemann vom Forstamt Harsefeld. Neben den tausenden Buschwindröschen findet man auch Scharbockskraut, Waldveilchen und Sternmiere.

Der struktur- und artenreiche Mischwald auf dem Rücken der Stader Geest wird von den Förstern der Niedersächsischen Landesforsten naturnah gepflegt. Geprägt wird dieser FriedWald von majestätischen Eichen und Buchen, die bis zu 200 Jahre alt sind.

Wer den FriedWald Buxtehude kennenlernen möchte, hat dazu bei einer kostenlosen Waldführung Gelegenheit. Erfahrene FriedWald-Förster erklären bei dem gemeinsamen Spaziergang, der an den Schönheiten des Waldes vorbeiführt, das Konzept von FriedWald und beantworten Fragen rund um die Bestattung in der Natur. Die Führung dauert etwa eine Stunde. Die nächsten Führungen werden am 27. April und 11. Mai diesen Jahres angeboten,  jeweils um 14.00 Uhr. Treffpunkt ist der FriedWald-Parkplatz. Um Anmeldung unter +49 (0) 6155 – 848 – 200 oder www.friedwald.de wird gebeten.

Der FriedWald ist eine alternative Form der Bestattung. Die Asche des Verstorbenen wird in einem zuvor ausgewählten Baumgrab beigesetzt.

Hintergrund

Im FriedWald können sich Interessenten ihren Baum bereits zu Lebzeiten aussuchen. Die Asche der Verstorbenen ruht in biologisch abbaubaren Urnen zwischen den Wurzeln von Bäumen. Kleine Namenstafeln an den Bäumen machen auf die Grabstätten aufmerksam. Der FriedWald steht den Menschen aus der Region offen, er ist ein Angebot für jedermann, mit und ohne Konfession.

Der FriedWald Buxtehude wurde im November 2006 eröffnet. Waldbesucher erkennen die freien Bestattungsplätze anhand farbiger Bänder, die um die Bäume gebunden sind. Die gesamte Palette des Angebotes, wie Familien-, Freundschafts- und Gemeinschaftsbäume, gehören zu dem erweiterten Angebot. Diese Ruhestätten stehen einer Einzelperson, einer ganzen Familie oder einem Freundeskreis mit bis zu zehn Personen zur Verfügung.

Seit Mitte 2000 gibt es das FriedWald-Konzept in Deutschland. Mit dem FriedWald Reinhardswald bei Kassel wurde im Jahr 2001 der erste Bestattungswald in der Bundesrepublik eröffnet. Der erste niedersächsische Friedwald Bramsche-Osnabrücker Land entstand 2003. Die Bestattung in der Natur wird deutschlandweit von der FriedWald GmbH in Griesheim bei Darmstadt angeboten.

Die niedersächsischen FriedWald-Standorte in Zusammenarbeit mit den Niedersächsischen Landesforsten sind Buxtehude, Bremervörde, Bremer Schweiz, Cuxland, Bramsche bei Osnabrück, Hasbruch bei Oldenburg, Burg Plesse bei Göttingen, Südharz bei Osterode, Elm bei Braunschweig, Uetzer Herrschaft bei Hannover, Lüneburger Heide bei Bispingen und Ostheide bei Lüneburg.

Beitragsbild: Frühjahrsblüher wie das Buschwindröschen laden zu einem Waldspaziergang ein (Foto: Niedersächsische Landesforsten)

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