Personalwechsel im FriedWald Hasbruch

 In Forstamt Neuenburg, Regionale Presseregion West

Hartmut Krause verlässt das FriedWald-Team

(Neuenburg/Hude) Ein Dutzend Jahre war Hartmut Krause aus dem Forstamt Neuenburg als Förster im FriedWald Hasbruch tätig. Nun geht er mit 65 Jahren in den Ruhestand. Schwerpunkt seiner Tätigkeit im FriedWald war nicht nur die Arbeit draußen. Er kümmerte sich auch um die die Planung, Bewirtschaftung und Verwaltung der Waldflächen. „Von Anfang an passte diese für einen herkömmlichen Förster ungewohnte Aufgabe gut zu meinen persönlichen Vorstellungen und meiner Denkweise“, resümiert Krause diese Zeit.

„Man kann dabei vielen Menschen in einer schweren Zeit helfen und unterstützen und bekommt auch eine Menge zurück.“ Das Hartmut Krause sich in der Zeit auch um Stellungnahmen des Forstamtes als sogenannter Träger öffentlicher Belange zu verschiedensten Waldrelevanten Planungen kümmerte, war eher eine Tätigkeit im Verborgenen, die andere Fähigkeiten erfordert, vor allem das Hineindenken in komplizierte Planungen und Vorschriften.

Im Rahmen einer Feierstunde verabschiedete ihn nun Forstamtsleiter Dr. Martin Dippel  in den Ruhestand. Er betonte: „Hartmut Krause war ein absolut zuverlässiger und kompetenter Mitarbeiter, der bei allen Gesprächspartnern sowohl im FriedWald wie auch bei den Landkreisen, Gemeinden und Planungsbüros  große Wertschätzung genoss.“ Für die Zukunft im elterlichen Haus in Wilstedt wünschte er alles Gute und für das angestrebte Hobby viel mit Pferd und Kutsche unterwegs zu sein, überreichte die Belegschaft schon mal einiges Utensilien.

Nachfolger ist der ehemalige Oldenburger Revierförster Stephan Nienaber. Der 60jährige kennt den FriedWald und die damit verbundenen Aufgaben aus seiner vorigen Tätigkeit, gehörte das Reiherholz mit dem darin gelegenen FriedWald doch zu seinem Revier.

Hintergrund

Nach einer Lehre als Kfz-Mechaniker wurde Hartmut Krause zur Bundeswehr einberufen, wo er sich als Zeitsoldat verpflichtete. In den folgenden zwölf Jahren bildete er sich zum Techniker fort. Anschließend studierte er Forstwirtschaft an der Fachhochschule in Göttingen, legte nach dem Vorbereitungsdienst die Revierförsterprüfung für die Übernahme in den Landesdienst ab, und begann Ende 1991 seine Förstertätigkeit im Forstamt Hasbruch, wo er mit Zeiten der Abordnung in andere Forstämter in Weser-Ems bis 1997 blieb.

Für die nächsten sieben Jahre wechselte Krause zur Bezirksregierung nach Oldenburg. Als diese aufgelöst wurde, übernahm er im Forstamt Neuenburg die Aufgaben von Waldinformation und Umweltbildung, bevor er sich 2007 in den FriedWald und in die Spezialaufgabe der waldrechtliche Stellungnahmen zu öffentlichen Planungen einarbeitete und Beratung  der Landkreise in waldrechtlichen Fragen.

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