Stühlerücken bei den Waldpädagogen im Waldpädagogikzentrum Ostheide

 In Forstamt Oerrel, Regionale Presseregion Nordost, WPZ Ostheide

Zwei neue Waldpädagogen unterstützen die Umweltbildung der Niedersächsischen Landesforsten, eine Waldpädagogin hört aus persönlichen Gründen auf

(Oerrel) Nach ihrer umfangreichen waldpädagogischen Ausbildung bei den Niedersächsischen Landesforsten und abschließender Prüfung stehen Ute Langhorst und Volker Einhorn als neue zertifizierte Waldpädagogen (zWP)  für das Waldpädagogikzentrum Ostheide (WPZ) zur Verfügung. Ute Lange, langjährige engagierte Waldpädagogin aus Hermannsburg hört aus persönlichen Gründen auf.

Elke Urbansky, Leiterin des WPZ erklärt:  „Mit nun insgesamt 10 Waldpädagogen im Team können wir unsere Angebote der waldbezogenen Umweltbildung in der Ostheide weiter ausbauen.  Jeder Waldpädagoge hat seine eigenen Schwerpunkte, so können wir vom Kindergarten über sämtliche Schulformen und Klassenstufen bis hin zu Erwachsenen passende Umweltbildungs-Angebote machen. Leider fehlen mir im Raum Celle noch Waldpädagogen, um auch hier kontinuierlich waldpädagogische Programme anzubieten. Daher ist der Weggang von Ute Lange besonders bitter. Sie hat als Waldpädagogin mehr als 10.000 Personen mit ihrer Bildungsarbeit erreicht, die meisten davon in der Region Celle“.

Ute Langhorst hat ihr Waldpädagogik-Zertifikat bereits 2014 gemacht, bis zu Ihrem Umzug in die Heide hat sie in Südniedersachsen gelebt und gearbeitet: „Ich bin immer gerne im Wald unterwegs. Daher lag es nahe diese Passion zu intensivieren um mein erworbenes Waldwissen an andere weiterzugeben. Die Arbeit mit Kindern liegt mir besonders wichtig“.

„Als pensionierter Förster liegt mir der Wald natürlich sehr am Herzen. Das Waldpädagogik-Zertifikat hat mir tiefere Einblicke in die Pädagogik gegeben um das Thema Forstwirtschaft didaktisch aufzubereiten und den Menschen näher zu bringen. Auch die Fragen rund um den Wolf möchte ich gerne sachlich aufgreifen, da ich als Wolfsberater hierzu einiges an Wissen und persönlichen Erfahrungen einbringen kann“, schildert Volker Einhorn seine Motivation für die Zusammenarbeit mit dem WPZ.

Waldpädagogische Führungen und Aktionen können direkt beim Waldpädagogikzentrum Ostheide im Forstamt Oerrel unter Telefon 05192-886951, mobil unter 0151-44518705 oder per Mail an: WPZ.Ostheide@nlf.niedersachsen.de gebucht werden.

 

Hintergrund:

Über 100 Lehrgangsstunden an fünf langen Wochenenden erfordert die von März bis Oktober jedes Jahr laufende Fortbildung zum zertifizierten Waldpädagogen. Außerdem müssen über 40 Stunden Praktikum in einer Umweltbildungseinrichtung abgeleistet werden. Als Prüfungsleistung muss  das Gelernte mit einer selbst entwickelten Waldführung unter den Augen einer Prüfungskommission unter Beweis gestellt werden.

Seit dem ersten Lehrgang im Jahr 2010 wurden in Niedersachsen bisher 454 Profis für die Waldpädagogik ausgebildet. Viele davon arbeiten auf freiberuflicher Basis mit den elf niedersächsischen Waldpädagogikzentren zusammen. Oft sind sie jedoch auch in anderen Umweltbildungseinrichtungen tätig oder verbinden das Gelernte mit ihrem Hauptberuf als Erzieher oder Lehrer.

Beitragsbild: Ute Langhorst, die neue Waldpädagogin mit ihrem Hund  und Ute Lange, die scheidende Waldpädagogin (Foto: Niedersächsische Landesforsten)

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