Wechsel in der Revierleitung im Forstamt Göhrde

 In Forstamt Göhrde, Regionale Presseregion Nordost

Frank Wolter leitet seit dem 01. Juli die Revierförsterei Röthen

(Nahrendorf / Göhrde) Im Niedersächsischen Forstamt Göhrde hat Frank Wolter (31) die Leitung der Revierförsterei Röthen zum 01. Juli übernommen. Er löst damit seinen pensionierten Vorgänger Hasso Both ab. Das Aufgabenspektrum der Revierleitung Röthen umfasst heute die Bewirtschaftung von 2.800 Hektar Landeswald, die Einsatzleitung für den Ausbildungsmeister mit seinen sechs zum Forstwirt Auszubildenden, die Verantwortung für den Trockenarbeitsplatz und die Maschineneinsatzleitung von zwei Seilschleppern.

Der aus Jeetze, Sachsen-Anhalt, stammende Frank Wolter wollte seit frühester Kindheit im Wald arbeiten und Revierförster werden. Dieses Ziel verfolgte er sehr gradlinig. Nach der Schule machte er eine Lehre als Forstwirt, holte sein Abitur nach und studierte in Göttingen Forstwirtschaft. Nach seiner Einstellung bei den Niedersächsischen Landesforsten im letzten Jahr, ursprünglich als flexibler Revierleiter im Forstamt Göhrde, war er vorrangig in der Bewältigung der Folgen von Stürmen und der Borkenkäferinvasion in Südniedersachsen gefordert.

Frank Wolter freut sich: „Obwohl noch nicht einmal ein Jahr seit meiner Einstellung vergangen ist, erfüllt sich bereits mein Traum, eine Försterei zu leiten. Ich habe im Forstamt Göhrde einen großen Teil meiner Ausbildung absolviert, ich weiß was auf mich zukommt. Die Region und die waldbaulichen Herausforderungen in Röthen reizen mich, ich habe allerdings auch großen Respekt davor“.

Die Försterei Röthen wird von Kiefernwäldern dominiert. Eine der Hauptaufgaben für den neuen Förster ist die Umwandlung der großen Kiefernbestände in standortgerechte Mischwälder. Der Waldumbau auf den zum Großteil armen Standorten mit den Mitteln des naturgemäßen Waldbaus ist heute weit vorangeschritten. Das Konzept der langfristigen ökologischen Waldentwicklung – kurz LÖWE gilt es konsequent fortzuführen, damit die Wälder dem Klimawandel besser trotzen können und sicherer gegen die unmittelbare Gefahr durch Waldbrände werden.

Jährlich müssen in Röthen über 14.000 Kubikmeter Holz geschlagen und mindestens 60 Hektar Waldfläche verjüngt werden. Waldverjüngung heißt, neue Bäume zu pflanzen oder mit der natürlich ankommenden Saat der Altbäume dafür zu sorgen, dass junger Wald nachwächst. Obwohl die Kiefer dominiert, nimmt auch die Eiche in Röthen einen großen Flächenanteil ein. Die überwiegend noch jungen Eichen müssen sorgsam gepflegt werden, damit sie stabil und vital alt werden können. „Es ist mir klar, dass ich alle diese Aufgaben nur im Team mit Mitarbeitern, Kollegen und Unternehmern schaffen kann“ resümiert der neue Revierförster.

Frank Wolter und seine Lebensgefährtin werden voraussichtlich noch in diesem Jahr in die Landesmietwohnung der Revierförsterei Röthen ziehen. Röthen ist eine Ortschaft der Gemeinde Nahrendorf, inmitten des geschlossen Waldgebietes Göhrde.

Beitragsfoto: Frank Wolter ist der neue Förster im Revier Röthen. Er übernimmt sein Revier in einer Zeit, in der die Wälder sehr unter den Folgen der Stürme, Trockenheit und Borkenkäfer leiden (Fotos: Niedersächsische Landesforsten)

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