Viele Gewinner auf dem Waldwochenende

 In Forstamt Ankum, Regionale Presseregion West

Gut besuchte Veranstaltung in Bad Iburg

 (Ankum/Bad Iburg) Eine positive Resonanz zieht das Forstamt Ankum zum Waldwochenende der Niedersächsischen Landesforsten am Baumwipfelpfad in Bad Iburg. „Nach verhaltenem Besuch am Samstag wegen der angekündigten Windböen, waren wir am Sonntag durch den Besucherandrang voll ausgelastet“, resumierte Förster Uwe Aegerter, dessen Führungen durch den Kurwald auf großes Interesse stießen. Auch die Informationsstände der Förster und Privatwaldbesitzer, die auch über die aktuellen Waldschäden und die Wirkung des Borkenkäfers informieren stießen auf großes Interesse. Am Waldquiz des Waldpädagogikzentrums beteiligten sich viele Kinder aber auch Erwachsene und beim Pfundesägen gab es rege Beteiligung. 500 Gramm als Gewicht abzusägen ist nicht leicht einzuschätzen. So trafen 500 Gramm oder nahe daran unter anderen die Iburger MariaAnna Schröder, Luis Saathoff, Johannes Holtmeyer sowie Thomas Fellholte, Bad Laer, Philipp Kolorz, Bissendorf, Till Dreyer, Lienen und Burhan Aras aus GMH. Sie bekommen in den nächsten Tagen als Gewinn einen handlichen Waldführer zugesandt.

Ein Highlight am Sonntag war der Besuch der Deutschen Baumkönigin Caroline Hensel. Die Forststudentin aus Dresden vertritt als Botschafterin den Baum des Jahres, die Flatterulme. Nachdem sie die Flatterulme vorgestellt hatte ging sie mit einer kleinen Gruppe Iburger Bürger an den Waldrand um eine Lücke mit drei Ulmen auszupflanzen. Bürgermeisterin Annette Niermann begrüßte die Waldkönigin und hob die Bedeutung des Waldes und der Bäume für die Menschen hervor. Die Flatterulme ist die einzige von drei heimischen Ulmenarten, die nicht vom Ulmensterben betroffen ist. Die Baumart gerät daher auch unter dem Aspekt des Klimawandels als Mischbaumart zunehmend ins Blickfeld.

„Wir freuen uns, dass die Mitarbeiter des Baumwipfelpfades diese Veranstaltung tatkräftig unterstützt haben und danken den Kooperationspartner, wie den Naturparken, die das abwechslungsreiche Programm mit ermöglicht haben“, so Forstamtsdezernent Uwe Aegerter.

 

 

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