Wenn der Wald ruft – FÖJ im WPZ Hahnhorst

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Freiwilliges Ökologisches Jahr im Waldpädagogikzentrum Hahnhorst hat begonnen

(Schwaförden/Landkreis) Seit Anfang August arbeiten Janina Meyer aus Blenhorst und Christof Stier aus Coburg im Freiwilligen Ökologischen Jahr im Waldpädagogikzentrum Hahnhorst. „Die beiden haben in der kurzen Zeit bereits den internationalen Jugendgemeinschaftsdienst und zwei Schulklassen im Waldeinsatz unterstützt, sowie eine Waldrallye neu konzipiert und durchgeführt. Und mit unserem Teamleiter und Förster Michael Knipping waren sie bereits mit zum abendlichen Jagdansitz“, erzählt Lara Rahmann, die als Försterin die Schulklassenaufenthalte in Hahnhorst durchführt.

Janina Meyer kommt aus Blenhorst, hat nach dem Abitur in Hoya bereits ein Jahr mit jobben und Praktika überbrückt und will nun in das forstliche Berufsfeld „reinschnuppern“, da sie sich für das Studium der Forstwissenschaften interessiert. „Bei allen Überlegungen ist mein Interesse immer wieder auf die Forstwirtschaft zurückgekommen“, sagt die 18-jährige, die sich inmitten der Belegschaft des Waldpädagogikzentrums sehr wohl fühlt und von den abwechslungsreichen Aufgaben begeistert ist.

Christof Stier (23) hat nach der Schule erstmal seiner Begeisterung für das Wandern gefrönt. So ist er monatelang outdoormäßig durch Europa gewandert, hat zwischendurch gejobbt um die Geldbörse wieder aufzufüllen. Dann war er acht Wochen in Kanada unterwegs, bevor er acht Monate in der christlich-ökumenischen Gemeinschaft Taizé verbrachte.

„Der Kontrast zwischen dem waldreichen Kanada und dem schönen, aber baumlosen Schottland, hat mich darauf gebracht, dass dort etwas fehlt.“ und so reifte der Entschluss Forstwirt zu lernen und die Zeit bis dahin mit dem FÖJ in Hahnhorst sinnvoll zu überbrücken. Auch er ist beeindruckt von den vielfältigen Möglichkeiten, die Hahnhorst bietet. Von der unterstützenden Betreuung von Schülergruppen und Umweltbildungs-Aktionen bis hin zur Mithilfe in Hauswirtschaft und Küche reicht die Bandbreite. Christof Stiers persönliches Highlight war bislang die Teilnahme am jagdlichen Ansitz im Wald.

Hintergrund:

Das Freiwillige Ökologische Jahr ist in Niedersachsen eine Einrichtung des Umweltministeriums, welches jährlich bis zu 325 Plätze bei rund 200 Trägern aus dem Umweltbereich finanziert. Begleitend werden fünf Wochenseminare zu umwelt- und gesellschaftlichen Themen ausgerichtet. Bei den Niedersächsischen Landesforsten bieten landesweit zwölf Einrichtungen ein bis zwei FÖJ-Stellen vornehmlich im waldpädagogischen Bereich an. Alle FÖJ-Teilnehmer sind sozialversichert und erhalten ein monatliches Taschengeld. Unterbringung und Verpflegung wie in Hahnhorst ist nicht in allen Einrichtungen gegeben.

Foto und Text zum hier Download.

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