Junge Försterin für Genossenschaftswälder im Südkreis

 In Forstamt Nienburg, Regionale Presseregion West

Beratungs- und Waldkompetenz gefragt

(Nienburg/Leese) Linda Valentin heißt die junge Försterin, die im Dezember die Leitung der Revierförsterei Leese übernehmen wird und seit Monatsbeginn von ihrem Vorgänger, Karl-Heinz Dose in das Revier mit seinen zurzeit siebzehn Waldbesitzern eingearbeitet wird. Die 26-jährige ist in Mittelhessen und Ostwestfalen aufgewachsen und hat an der Uni Göttingen Forstwissenschaften studiert. „Ich war schon immer waldverbunden und naturwissenschaftlich interessiert“, erzählt die junge Frau über ihre berufliche Motivation.

Auch über den väterlichen Holzhandel und die Jagd war ihr die Forstwirtschaft nicht ganz fern. Bevor sie die Anwärterausbildung bei den Niedersächsischen Landesforsten in Springe begann, arbeitete Linda Valentin zwei Semester als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Göttingen, hospitierte jeweils ein Vierteljahr im Mindener Wald, in der Kreisforst Schaumburg und in der Fürstlichen Hofkammer in Bückeburg, wo sie derzeit auch wohnt. Nach der erfolgreichen Försterprüfung im Frühjahr erfolgte die Einstellung mit sofortigem Einsatz von April bis August in den derzeitigen Borkenkäfer-Schwerpunktgebieten im Harz.

Nun ist sie in ihrem Wunschrevier angekommen. „Ich finde es motivierend für und mit realen Personen, also den Waldbesitzern, zu arbeiten. Ich glaube man bekommt dabei ein direkteres Feedback seiner Arbeit“, so Valentin, die auch die hohe Selbständigkeit und Eigenverantwortung bei dieser besonderen Betreuungsaufgabe schätzt.

Die Revierförsterei Leese

Die Revierförsterei Leese ist für die Betreuung und Beratung der Wälder von siebzehn verschiedenen Waldbesitzern zuständig. Das sind die Forstgenossenschaften Winzlar, Rehburg, Deblinghausen, Nenndorf, Wellie Loccum, Münchehagen, Wiedensahl, Leese und Landesbergen. Dazu gehören außerdem die Kommunalwälder der Gemeinden Stolzenau, Steyerberg, Rehburg und Landesbergen, sowie die Pfarr- und Kirchenforsten Wiedensahl, Rießen und Nenndorf.

25 Prozent Betreuungsforsten im Forstamt Nienburg

Das Forstamt Nienburg bewirtschaftet rund 11.000 Hektar Landeswaldfläche und betreut zusätzlich 3.800 Hektar Betreuungswald von 81 verschiedenen Betreuungsforsten. Die Waldgrößen der Betreuungsforsten reichen von der Kirchenforst Hoyerhagen mit einem Hektar bis zur Stadtforst Rehburg mit 335 Hektar Waldfläche.

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