Vielfältige Ausbildung zum Forstwirt bei den Niedersächsischen Landesforsten

 In Forstamt Göhrde, Regionale Presseregion Nordost

Zwei neue angehende Forstwirte im Forstamt Göhrde

(Göhrde) Ihre dreijährige Forstwirt-Ausbildung im Forstamt Göhrde  haben Bastian Bach (18) aus Himbergen und Lasse Braunschweig (17) aus Breselenz / Gemeinde Jameln im August begonnen. Der für die Ausbildung zuständige Forstwirtschaftsmeister, Michel Wohlers erklärt: „Wir führen die jungen Leute behutsam an die vielfältigen Arbeiten im Wald heran und legen großen Wert auf sehr sicheres und selbständiges Arbeiten, denn das sind wichtige Voraussetzungen für die spätere Arbeit im Wald. Die Berufsaussichten sind sehr gut, der Wald und die Niedersächsischen Landesforsten brauchen gut ausgebildete Forstwirte“.

In einem Auswahlverfahren mussten sich die beiden jungen Auszubildenden gegen eine große Zahl von Mitbewerbern durchsetzen. Neben einer robusten Gesundheit und körperlicher Fitness waren theoretische und handwerkliche Fertigkeiten gefragt.

Bastian Bach hatte schon nach seinem ersten Schulpraktikum in der Revierförsterei Röthen  den Wunsch künftig im Wald zu arbeiten. Nach seinem Realschulabschluss hat er in Ebstorf die Fachoberschule Fachrichtung Forst besucht, das in der 11. Klasse  vorgeschriebene fast einjährige Praktikum hat er in der gleichen Försterei absolviert. „Im Praktikum habe ich gerne mit der Motorsäge gearbeitet, das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich auch in meiner Freizeit regelmäßig zur Säge greife um Holzfiguren zu schnitzen. Mein Lieblingsobjekt sind zurzeit Eulen“,  erklärt der 18-Jährige.

Lasse Braunschweig hatte durch seinen Vater schon von Kindesbeinen an Kontakt zum Wald. Er hat seinen Vater sowohl bei der Waldarbeit als auch bei der Jagd begleitet. „So war es für mich schon sehr früh klar, dass ich den Jagdschein mache und den Beruf des Forstwirts erlernen möchte. Durch mein Hobby, die Jagd, und meine Lehre kann ich mich jetzt möglichst viel draußen in der Natur aufhalten. Außerdem fasziniert mich der Werkstoff Holz. In meiner Freizeit baue ich gerne Eichenbänke“ freut sich der angehende Forstwirt.

Neben der betrieblichen Ausbildung im Forstamt, die vom Forstwirtschaftsmeister Michel Wohlers durchgeführt wird, absolvieren die Auszubildenden eine außerbetriebliche Ausbildung im Niedersächsischen Forstlichen Bildungszentrum (NFBz) in Münchehof am Harz. Der Berufsschulunterricht wird in Kooperation mit der BBS II Northeim ebenfalls im NFBz zentral als Blockunterricht erteilt. „Neben technischer Begabung erfordert der Forstwirtberuf auch  Verantwortungsbereitschaft, Verständnis für biologische Zusammenhänge und Zuverlässigkeit“, weiß der erfahrene Forstwirtschaftsmeister zu berichten.

Hintergrund: Der Beruf der Forstwirtin/des Forstwirtes ist ein anerkannter Ausbildungsberuf. Die vielseitige Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Die Landesforsten bieten in 15 ihrer insgesamt 24 Forstämter Ausbildungsplätze an. Der Berufsschulunterricht findet jeweils im Forstlichen Bildungszentrum in Münchehof am Harz statt. Neben den positiven Zukunftsperspektiven bietet der Beruf auch verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten, wie z.B. zur/m Forstmaschinenführer*in oder zur/m Forstwirtschaftsmeister*in. Im Jahr 2019 starten insgesamt 33 Forstwirtauszubildende und ein Fischwirtauszubildender ihre Ausbildung bei den Niedersächsischen Landesforsten.

Beitragsbild:  Bastian Bach (links im Bild) und Lasse Braunschweig beim Schärfen der Motorsägenketten in der Ausbildungswerkstatt des Forstamtes Göhrde (Fotos: NLF) 

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