Bikepark im Syker Friedeholz ist nicht zu halten

 In Forstamt Ahlhorn, Regionale Presseregion West

Bemühungen um nachträgliche Legalisierung sind gescheitert

(Syke/Ahlhorn) Die Bemühungen des Forstamtes Ahlhorn mit Unterstützung der Stadt Syke zu einer nachträglichen Genehmigung des Bikeparkes im Friedeholz zu kommen sind gescheitert. „Es wurden seitens der Betreiber der Anlage viele Hürden genommen und der Entwurf eines Vertrages zwischen dem gegründeten Verein und den Niedersächsischen Landesforsten war vorbereitet“, so Stefan Grußdorf, Betriebsdezernent im Forstamt Ahlhorn.

„Allerdings ist für den Landkreis Diepholz die Anlage nicht genehmigungsfähig.“ Die Kreisverwaltung ist für die baurechtliche und die naturschutzfachliche Genehmigung nach der für das Friedeholz geltenden Landschaftsschutzgebiets-Verordnung zuständig. Der Landkreis sieht weder baurechtlich noch naturschutzrechtlich eine Möglichkeit den Bikepark an der jetzigen Stelle zu genehmigen.

Das Forstamt hat dem Bikepark-Betreiber nun eine Frist zum Rückbau der Anlage setzen müssen. Auch die Stadt Syke bedauert die Entwicklung. „Wir haben versucht eine einvernehmliche Lösung im Sinne der sportbegeisterten Jugendlichen zu finden, das ist uns nicht gelungen“, stellt Bürgermeisterin Suse Laue fest. „Unabhängig vom Rückbau wollen wir zusammen mit der Stadt Syke nach einem alternativen geeigneten Standort suchen. Das wird nach den Vorgaben der Naturschutzbehörde jedoch nicht im Wald sein“, so Stefan Grußdorf.

Der seit Herbst letzten Jahres unweit des Waldfriedhofes im Syker Friedeholz entstandene Mountainbike-Parcours wurde vom Forstamt im Juni dieses Jahres gesperrt, da Haftungs- und Genehmigungsfragen ungeklärt waren. Seitdem haben sich die Betreiber, das Forstamt und die Stadt bemüht, die Voraussetzungen für einen legalen Betrieb des Parks zu schaffen. Gleichzeitig häuften sich aber auch Beschwerden von Bürgern bei der Stadt, beim Forstamt, beim Landkreis und bei der Betriebsleitung der Landesforsten in Braunschweig.

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