Die Zukunft mitgestalten, Verantwortung übernehmen

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Freiwilliges Ökologisches Jahr im Forstamt Sellhorn

(Sellhorn / Bispingen) Leonie Treichel (18) und Greta Bode (18) absolvieren ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) im Forstamt Sellhorn. Das Forstamt hat seit vielen Jahren zwei anerkannte Einsatzstellen in denen junge Menschen die Möglichkeit haben sich für Umwelt und Nachhaltigkeit engagieren. Sowohl im Forstbetrieb als auch im Waldpädagogikzentrum Lüneburger Heide können die FÖJler Zukunft mitgestalten, Verantwortung übernehmen und erste Erfahrungen im Arbeitsleben sammeln, noch dazu ganz ohne Konkurrenzdruck.

Landesweit sind mehr als 300 junge Menschen ins FÖJ gestartet. Sie haben im August beziehungsweise September ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr in Niedersachsen begonnen. Leonie Treichel ist eine von ihnen, sie kommt aus Apelern einer kleinen Gemeinde im Landkreis Schaumburg. Nach ihrem Abitur wollte sie sich erst einmal orientieren in welche Richtung es beruflich für sie gehen soll, daher hat sie sich ganz bewusst für ein FÖJ entschieden. Im Abitur hat sie Biologie als Leistungsfach belegt und sich immer für Wald- und Umweltthemen begeistert, daher fiel ihre Wahl auch ganz gezielt auf die Einsatzstelle im Forstamt Sellhorn.

Sie freut sich: „In der kurzen Zeit im Forstamt habe ich schon sehr viel gelernt. Unter anderem durfte ich einen Baum fällen und habe gelernt, dass man dabei kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn es der Waldpflege dient und nachhaltig geschieht. An anderer Stelle werde ich künftig Gelegenheit haben viele neue standort- und klimaangepasste Bäume zu pflanzen um etwas für den Erhalt des Waldes zu tun“.

Die zweite FÖJ – Stelle ist mit Greta Bode aus Einbeck im Landkreis Northeim besetzt. Greta Bode hat sich bei Vorjahres-Absolventen über den Einsatz im FÖJ informiert und war ganz angetan von deren Berichten. Nach ihrem Abitur und dem bereits für sie feststehenden, geplanten Sprachenstudium wollte sie sich gerne für die Umwelt engagieren. Greta Bode schwärmt: „Das Waldpädagogikzentrum Lüneburger Heide hat auf mich bereits beim Bewerbungsgespräch einen so tollen Eindruck gemacht, dass ich gehofft und gebangt habe, dass es mit der dortigen Einsatzstelle für mich klappt. Ich komme aus einer jagdbegeisterten Familie und bin gerne jede Minute in der Natur unterwegs. Daher war es ein weiteres Highlight für mich, dass ich hier neben meinem FÖJ auch noch meinen Jagdschein bei der Jägerschaft Soltau machen kann“.

Zurzeit sind beide FÖJlerinnen im Waldpädagogikzentrum Lüneburger Heide damit beschäftigt den Walderlebnispfad rund um Ehrhorn winterfest und verkehrssicher zu machen. Sie überprüfen alle Stationen, notieren Dinge wo größerer Reparaturbedarf besteht oder machen kleinere Reparaturen gleich selbst. Unterstützt werden sie dabei durch Antonia Fels, die ihr Forstpraktikum im Rahmen ihres Studiums an der Uni Göttingen im Forstamt Sellhorn absolviert.

Hintergrund: Niedersachsenweit bieten rund 220 anerkannte Einsatzstellen 325 Plätze und eine breite Palette an Aufgaben- und Themenfeldern: für den Schutz von Umwelt und Natur, gegen Klimawandel und die Ausbeutung unserer Ressourcen, für globale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Dabei profitieren gerade auch die Einsatzstellen und die begleitenden Seminare von der Vielfalt der Teilnehmenden.
Last call: Noch 10 freie Plätze zu vergeben! Einige wenige letzte Plätze im FÖJ 2019/2020 sind übrigens noch zu besetzen! Nähere Infos dazu und zum FÖJ allgemein finden Sie unter foej.niedersachsen.de

Beitragsbild: (von links) Antonia Fels, Greta Bode und Leonie Treichel an der Sprunggrube, einer Station des Walderlebnispfades rund um Ehrhorn (Foto: Niedersächsische Landesforsten)

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