Erfolgreiche Jagd auf Rehe und Wildschweine im Ossenberg

 In Forstamt Münden, Forstamt Reinhausen, Regionale Presseregion Süd

Forstamt Münden bejagt Waldgebiete im Bramwald am 14. Dezember

(Hemeln) Im Ossenberg bei Dransfeld haben die Niedersächsischen Landesforsten eine großflächige revierübergreifende Bewegungsjagd auf Schwarz- und Rehwild durchgeführt. Dank guter Zusammenarbeit mit benachbarten Revieren und des Einsatzes vieler Jagdhunde verlief die Jagd sicher und erfolgreich.

„Gute Organisation und der Einsatz erfahrener Jagdhunde und Treiber ermöglichte eine effiziente Schwarzwildbejagung in den Wälder der Landesforsten“, sagte Thomas Schmidt-Langenhorst. „Die Reduzierung der Schwarzwildbestände vermindert das Risiko einer Seuchengefahr durch die Afrikanische Schweinepest. Weiterhin verringern sich die Wildschäden in der Landwirtschaft.“ Begründet der Leiter des Niedersächsischen Forstamtes Münden die Notwendigkeit revierüberschreitender Jagden.

Wildfleisch für den regionalen Markt

„Auf der Bewegungsjagd am 9. November 2019 konnten wir allein im Ossenberg 18 Wildschweine und 17 Rehe erlegen. Insgesamt betrug die Strecke auf 300 Hektar bejagter Waldfläche 62 Stücke Wild. Das Wildbret vermarkten wir über den örtlichen Wildhandel als hochwertiges Lebensmittel“. Fasst Förster Ralf Krannich die Bilanz für die Försterei Adelebsen zusammen.
„Neben der Erzeugung von gesunden Lebensmitteln verfolgen wir mit der Jagd das Ziel, unsere großen Aufforstungsflächen nach Stürmen und Dürre in Klima angepasste Mischwälder aufbauen zu können. Dazu brauchen wir angepasste Wildbestände“ unterstreicht Thomas Schmidt-Langenhorst. Der Mündener Forstchef hofft darüber hinaus, auch die Anzahl an Verkehrsunfällen mit Wild zu senken, die im waldreichen Südniedersachsen ein hohes Risiko darstellen.

Wegen Jagd im Bramwald am 14. Dezember Geschwindigkeitsbeschränkung auf der L 560

Die nächste Jagd kündigt das Niedersächsische Forstamt Münden im Bramwald für Samstag, 14. Dezember 2019, an. Dann soll das Revier Ellershausen mit dem Waldgebiet zwischen Hemeln und Ellershausen bejagt werden. Da während der großräumigen Bewegungsjagd plötzlich Wild über die Straße wechseln kann, wird auf der Landstraße 560 die Geschwindigkeit abschnittsweise auf 30 Km/h beschränkt. Die Einschränkung gilt für den Zeitraum von 8.30 bis 13.00 Uhr.

Revierförster Marten Eickhoff appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, auf der genannten Straße mit besonderer Aufmerksamkeit zu fahren und auf Wild und Jagdhunde in diesem Bereich zu achten. Nach Beendigung der Jagd wird die Geschwindigkeitsbeschränkung umgehend wieder aufgehoben. Waldbesucher werden gebeten, an diesem Tag auf andere Waldgebiete auszuweichen.

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