Erhalt alter Eichen im Brunnenholz

 In Forstamt Harsefeld, Regionale Presseregion Nordost

Niedersächsisches Forstamt Harsefeld pflegt ökologisch wertvolle Eichenlebensräume bei Bad Bederkesa

(Bad Bederkesa) Das Forstamt Harsefeld und das Naturschutzamt des Landkreises Cuxhaven arbeiten beim Erhalt alter Eichen im Brunnenholz eng zusammen. Am 12. Dezember fand ein gemeinsamer Orttermin statt, bei dem die notwendigen Pflegearbeiten gemeinsam besprochen und vorbereitet wurden.

Im Brunnenholz bei Bad Bederkesa werden voraussichtlich noch im Dezember dieses Jahres die notwendigen Fällarbeiten beginnen, vorausgesetzt das Wetter spielt mit. Die Arbeiten können nur bei trockener Witterung oder Frost durchgeführt werden, um die empfindlichen Waldböden zu schonen. Es sollen Buchen gefällt werden, um alte Eichen zu schützen.

„Die Buchen vertragen sehr viel Schatten, dagegen benötigt die Eiche sehr viel Licht um am Leben zu bleiben. Daher ist es von Zeit zu Zeit wichtig einige Buchen zu entnehmen, die den alten Eichen ihren Wuchsraum streitig machen. Das Brunnenholz ist von ökologisch wertvollen Eichenwäldern geprägt – und diese gilt es zu erhalten“ erklärt Förster Dieter Röhnisch von den Niedersächsischen Landesforsten.

„Das Brunnenholz gehört wie das Zechholz und das Begrabenholz zum Naturschutzgebiet „Fleckenshölzer“. Zur Sicherung des Eichen-Lebensraumes sind die Pflegemaßnahmen erforderlich, weil wuchsstarke Buchen die mächtigen Eichen zunehmend bedrängen“ erläutert Paul Müller vom Naturschutzamt des Landkreises Cuxhaven.

Mitarbeiter des Forstamtes Harsefeld werden die markierten Bäume fachmännisch fällen. Ein Forstschlepper zieht die Stämme mit einer Seilwinde an den Weg. Am Wegrand wird das Buchenholz in Abschnitte gesägt und aufgestapelt. Nach dem Abschluss der Arbeiten kann das Brennholz in der Revierförsterei Holzurburg (Telefon 04745/387) erworben werden.

Das Forstamt Harsefeld bittet um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen bei den gewohnten Waldbesuchen. Bei aller Umsicht und Vorsicht werden sich Wegeschäden nicht verhindern lassen. „Auf unsere Waldbesucher wird der Wald nach den Arbeiten vorübergehend unordentlich wirken. Kronenholz und einige Bäume bleiben im Wald liegen, um den ökologisch wertvollen Totholzanteil weiter zu erhöhen“, so Röhnisch.

Abgesperrte Waldwege dürfen wegen fallender Bäume und Kronenteile nicht betreten werden. Bei geeigneter Witterung werden die Waldwege zu einem späteren Zeitpunkt wieder hergerichtet.

Beitragsbild: Revierförster Dieter Röhnisch (links) und Paul Müller vom Naturschutzamt Cuxhaven beim Ortstermin im Brunnenholz (Foto: Niedersächsische Landesforsten)

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