Drohende Gefahr von oben: Teil-Sperrung der Straße „In der Ahe“

 In Forstamt Rotenburg, Regionale Presseregion Nordost

Niedersächsische Landesforsten führen Verkehrssicherungsmaßnahmen in Rotenburg durch

(Rotenburg / Wümme) Das Niedersächsische Forstamt Rotenburg führt in den Zeugnisferien am Montag, den 03. und am Dienstag, den 04. Februar 2020 notwendige Baumfäll- und Pflegearbeiten entlang der Straße „In der Ahe“ durch. An beiden Tagen wird die Straße zwischen dem Forstamt Rotenburg bis hinter den Spielplatz in der Zeit 8:00 bis 16:00 Uhr voll gesperrt.

Kinder des Waldkindergartens, Schülerinnen und Schüler der anliegenden Berufs- und Realschule, aber auch Wanderer, Jogger, Fahrradfahrer und anderen Naturliebhaber sind hier gerne unterwegs. Abgesperrte Wege und Straßen dürfen wegen fallender Bäume und Kronenteile während der Pflegearbeiten auf keinen Fall betreten werden, hier besteht Lebensgefahr.

„Wir fällen einige Bäume entlang der Straße, die die Verkehrssicherheit gefährden. Besonders für den Naturschutz wertvolle Eichen sollen lediglich beschnitten werden. Hier werden wir nur tote Kronenteile entnehmen und einige Äste einkürzen, damit die Gefahr des Abbrechens minimiert wird “, erläutert Revierförster Tobias Gebers das sensible Vorgehen. Der Leiter der Försterei Spange hat sich mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Rotenburg und dem zuständigen Förster für Waldökologie, Hauke Klattenberg über die Verkehrssicherungsmaßnahmen eng abgestimmt. „Wir müssen zwar geschädigte und trockene Bäume beziehungsweise Kronenteile entlang der Straße beseitigen, die den Straßenverkehr und die zahlreichen Waldbesucher gefährden. Aber, in dem alten angrenzenden Eichenbestand kommt ein seltener Käfer vor, der Eremit, auch Juchtenkäfer genannt. Bei den Randbäumen machen wir hier nur das Nötigste um diese seltene Art nicht zu gefährden“, erläutert Tobias Gebers.

Abgestorbenen Bäume verbleiben für gewöhnlich als stehendes oder liegendes Totholz in den Wäldern. Sie bilden für viele Insekten und Vögel einen wichtigen Lebensraum. An Waldwegen und Straßen birgt es jedoch die große Gefahr, dass Waldbesucher und Autofahrer durch plötzlich umkippende Bäume oder abrechende Äste und Kronenteile verletzt werden. Um diese Gefahren zu mindern, entnehmen die Forstleute des Forstamtes Rotenburg die Gefahrenbäume entlang der Straße „In der Ahe“ mit Augenmaß.

Tobias Gebers bittet die Passanten um Verständnis für die Beeinträchtigungen an den beiden Tagen der Straßensperrung.

Beitragsbild: Abgesperrte Wege und Straßen dürfen wegen fallender Bäume und Kronenteile während der Pflegearbeiten auf keinen Fall betreten werden, hier besteht Lebensgefahr (Foto: Sierk / Niedersächsische Landesforsten)

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