Verkehrssicherung im FriedWald – Buxtehude

 In Forstamt Harsefeld, Regionale Presseregion Nordost

Sicherungsmaßnahmen erfordern kurzzeitige Voll-Sperrung

(Buxtehude) Vom Montag, den 11.05. bis Mittwoch, den 13.05.2020 wird der Parkplatz des FriedWaldes Buxtehude sowie der Wilhelm-Cohrs-Weg an allen Zugängen zum FriedWald gesperrt. Das Betreten der gesperrten Plätze und Wege ist an diesen Tagen aus Sicherheitsgründen nicht gestattet. Das Forstamt Harsefeld bittet um Verständnis.

Waldbesucher werden gebeten, auf den Parkplatz am Pfingstmarkt auszuweichen oder am Neukloster Forstweg zu parken.

Gesa Tiedemann, Mitarbeiterin des Forstamtes Harsefeld erklärt: „Um Gefahren durch Totholz oder instabile Bäume rechtzeitig zu erkennen, kontrollieren wir regelmäßig die Plätze und Zuwegungen am und im FriedWald. Wenn wir hier Bäume entdecken, die eine offensichtliche Gefahr darstellen, dann müssen wir handeln. Normalerweise verbleiben abgestorbenen Bäume als stehendes oder liegendes Totholz in den Wäldern. Sie bilden für viele Insekten und Vögel einen wichtigen Lebensraum. An den Waldwegen und Plätzen im FriedWald sind wir jedoch verpflichtet einer Gefahr vorzubeugen. Deshalb müssen wir auch eine dicke Buche am Lindenweg entfernen, da diese durch Pilzbefall zusammenzubrechen droht“.

Hintergrund für die Redaktion:
Im FriedWald können sich Interessenten ihren Baum bereits zu Lebzeiten aussuchen. Die Asche der Verstorbenen ruht in biologisch abbaubaren Urnen zwischen den Wurzeln von Bäumen. Kleine Namenstafeln an den Bäumen machen auf die Grabstätten aufmerksam. Der FriedWald steht den Menschen aus der Region offen, er ist ein Angebot für jedermann, mit und ohne Konfession.

Der FriedWald Buxtehude wurde im November 2006 eröffnet, hier haben bis heute 3000 Menschen ihre letzte Ruhe gefunden. Waldbesucher erkennen die freien Bestattungsplätze anhand farbiger Bänder, die um die Bäume gebunden sind. Die gesamte Palette des Angebotes, wie Familien-, Freundschafts- und Gemeinschaftsbäume, gehören zu dem erweiterten Angebot. Diese Ruhestätten stehen einer Einzelperson, einer ganzen Familie oder einem Freundeskreis mit bis zu zehn Personen zur Verfügung.

Seit Mitte 2000 gibt es das FriedWald-Konzept in Deutschland. Mit dem FriedWald Reinhardswald bei Kassel wurde im Jahr 2001 der erste Bestattungswald in der Bundesrepublik eröffnet. Der erste niedersächsische Friedwald Bramsche-Osnabrücker Land entstand 2003. Inzwischen gibt es bundesweit 69 FriedWald-Standorte. Die Bestattung in der Natur wird deutschlandweit von der FriedWald GmbH in Griesheim bei Darmstadt angeboten.
Die niedersächsischen FriedWald-Standorte in Zusammenarbeit mit den Niedersächsischen Landesforsten sind Buxtehude, Bremervörde, Bremer Schweiz, Cuxland, Bramsche bei Osnabrück, Hasbruch bei Oldenburg, Burg Plesse bei Göttingen, Südharz bei Osterode, Elm bei Braunschweig, Uetzer Herrschaft bei Hannover, Lüneburger Heide bei Bispingen und Ostheide bei Lüneburg.

Beitragsbild: Blick in den FriedWald. An Wegen und Plätzen muss die Stabilität der Waldbäume
besonders beobachtet werden. Kurzfristige Wegesperrung für die Dauer der
Verkehrssicherungsmaßnahmen von Montag, den 11.05.bis Mittwoch, den 13.05.2020 sind
notwendig geworden (Foto: Niedersächsische Landesforsten)

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