Kleine Raupen, große Sorgen

 In Forstamt Wolfenbüttel, Regionale Presseregion Mitte

Niedersächsische Landesforsten warnen vor Eichenprozessionsspinner im Lechlumer Holz

 (Wolfenbüttel) Der Eichenprozessionsspinner (kurz EPS) breitet sich in der Region immer weiter aus. Vor allem von Osten kommend, hat sich das Insekt bereits in den letzten 15 Jahren stark in den Eichenwäldern vermehrt. Mittlerweile kommt der EPS in fast allen Eichenwäldern des Niedersächsischen Forstamtes Wolfenbüttel vor.

Der Eichenprozessionsspinner profitiert von den warmen Temperaturen der letzten Jahre und breitet sich weiter aus – auch, weil er kaum natürliche Gegenspieler hat. Insbesondere dann, wenn die Raupen in mehreren Jahren in Folge fressen, werden die Eichen stark geschwächt und drohen abzusterben.

Nun sind auch einige Nester der Raupen im Lechlumer Holz in Wolfenbüttel entdeckt worden. Das beliebte Waldstück ist von Waldbesucher stark genutzt. Das Niedersächsische Forstamt Wolfenbüttel warnt nun vor den Raupen des EPS, da diese giftigen Brennhaare besitzen, die zu Hautrötungen und Atembeschwerden führen können.

„Im Lechlumer Holz ist der Eichenprozessionsspinner nun auch angekommen. Die Population ist allerdings noch sehr klein.“ so Forstamtsleiter Andreas Baderschneider vom Niedersächsischen Forstamt Wolfenbüttel.

Die Försterinnen und Förster wissen um die Vorkommen und bitten von weiteren Meldungen besorgter Bürger abzusehen. Waldbesuchende sollten den Kontakt mit den Raupen oder Nestern des Prozessionsspinners meiden und einen Sicherheitsabstand einhalten.

„Anders als in Parks oder entlang von Straßen können wir die Nester und Raupen im Wald nicht vom Boden aus absaugen.“, so Andreas Baderschneider weiter. „Wir bitten alle Waldbesuchenden von den Raupen des Eichenprozessionsspinners Abstand zu halten.“

 

Weitere Information zu den Niedersächsischen Landesforsten lesen Sie unter www.landesforsten.de

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