Ausbildungsstart im Forstamt Rotenburg

 In Forstamt Rotenburg, Regionale Presseregion Nordost

Ausbildung zum Forstwirt bei den Niedersächsischen Landesforsten

(Rotenburg) Zum 1. August haben insgesamt 30 junge Frauen und Männer eine Ausbildung zum Forstwirt/in bei den Niedersächsischen Landesforsten (NLF) begonnen. Die Landesforsten bieten in 15 ihrer insgesamt 24 Forstämter Ausbildungsplätze an.

Ihre dreijährige Forstwirt-Ausbildung im Forstamt Rotenburg haben Martino Block (15) aus Vahlde im Landkreis Rotenburg und Tjelle Illner (18) aus Buchholz in der Nordheide begonnen. Der für die Ausbildung zuständige Forstwirtschaftsmeister Peter Landig erklärt: „Wir führen die jungen Leute behutsam an die vielfältigen Arbeiten im Wald heran und legen großen Wert auf sehr sicheres und selbständiges Arbeiten, denn das sind wichtige Voraussetzungen für die spätere Arbeit im Wald. Die Berufsaussichten sind sehr gut, der Wald und die Niedersächsischen Landesforsten brauchen gut ausgebildete Forstwirte. Neben den positiven Zukunftsperspektiven bietet der Beruf auch verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel zur/m Forstmaschinenführer*in oder zur/m Forstwirtschaftsmeister*in“.

In einem Auswahlverfahren mussten sich die beiden jungen Auszubildenden gegen eine große Zahl von Mitbewerbern durchsetzen. Neben einer robusten Gesundheit und körperlicher Fitness waren theoretische und handwerkliche Fertigkeiten gefragt.

Martino Block (15) hat sich nach seinem Hauptschulabschluss ganz zielstrebig für den Beruf des Forstwirts entschieden. „Nach meinem Schulpraktikum in einem Forsttechnikunternehmen und einem privat organisierten Praktikum in der Bezirksförsterei Scheeßel habe ich gemerkt, dass für mich der Forstberuf genau das Richtige ist. Ich bin gerne an der frischen Luft. Schön ist, dass ich mich im Auswahlverfahren durchsetzen konnte und jetzt meine Lehrzeit im Forstamt Rotenburg absolvieren darf“, freut er sich auf seine Ausbildung bei den Niedersächsischen Landesforsten.

Tjelle Illner hat nach seiner mittleren Reife die einjährige Berufsfachschule Holztechnik absolviert. Der Wunsch Forstwirt zu werden hat sich bei ihm langsam entwickelt, mit 16 hat er seine Jägerprüfung abgelegt und dadurch viele faszinierende Einblicke in die Natur bekommen. Er erzählt: „Der Rohstoff Holz hat mich von klein auf begeistert. Mein Vater ist Tischler, da bleibt es nicht aus sich zu fragen woher das Holz kommt. Dazu noch die Naturerfahrungen aus dem Jungjägerkurs, dies Beides hat dann zum Berufswunsch Forstwirt geführt“.

Die beiden jungen Auszubildenden haben nach dem Einkleiden mit ihrer persönlichen Schutzausrüstung und den Unterweisungen in den Unfallverhütungsvorschriften bereits einige Waldarbeiten, wie die Kulturpflege und das Entrinden von Käferbäumen kennengelernt. Unter den wachsamen Augen des Meisters durften sie auch bereits die ersten Schnitttechniken mit der der Motorsäge üben.

Neben der betrieblichen Ausbildung im Forstamt Rotenburg, die vom Forstwirtschaftsmeister Peter Landig durchgeführt wird, absolvieren die beiden Auszubildenden eine außerbetriebliche Ausbildung im Niedersächsischen Forstlichen Bildungszentrum (NFBZ) in Münchehof am Harz. Der Berufsschulunterricht wird in Kooperation mit der BBS II Northeim ebenfalls im NFBZ zentral als Blockunterricht erteilt. „Der Beruf der Forstwirtin/des Forstwirtes ist ein anerkannter Ausbildungsberuf. Die vielseitige Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Neben technischer Begabung erfordert der Forstwirtberuf auch Verantwortungsbereitschaft, Verständnis für biologische Zusammenhänge und Zuverlässigkeit“, weiß der erfahrene Forstwirtschaftsmeister zu berichten.

Beitragsbild: Von links: Tjelle Illner und Martino Block erlernen im Forstamt Rotenburg den Beruf des Forstwirts (Fotos: Sierk / Niedersächsische Landesforsten)

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