Niedersächsische Landesforsten sanieren Waldwege –Wegesperrungen unerlässlich

 In Forstamt Sellhorn, Regionale Presseregion Nordost

Forstamt Sellhorn erneuert „Rennbahn“ im Revier Wilsede

(Sellhorn) Das Niedersächsische Forstamt Sellhorn saniert die sogenannte „Rennbahn“, die von Sellhorn bis Oberhaverbeck quer durch die Revierförsterei Wilsede verläuft. Auf einer Länge von 3,8 Kilometern wird die mit Wegebaumaterial abgedeckte Asphaltstraße erneuert. Die Sanierung erfolgt indem die mit Mineralgemisch überbaute Schwarzdecke durchgefräst wird.

Das alte Material wird in den neuen Weg wieder eingebaut, profiliert und mit einer Walze verdichtet. Anschließend wird der gesamte Wegekörper mit einer neuen Verschleißdecke aus korngestuften Wegebaumaterial, welches sich gut verdichten lässt, überzogen. Die Arbeiten werden voraussichtlich am 14.September beginnen und je nach Witterung etwa zwei bis drei Wochen dauern.

Bei dem neuen Wegebaumaterial handelt es sich um Glensanda, ein standortangepasstes gebrochenes Gestein. „Dieses Material darf auch im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide eingebaut werden, da die Zusammensetzung den hier vorkommenden Gesteinen entspricht und daher keine Verfälschung der Flora und Fauna durch Auswaschung droht. Die Schwarzdecke ist unbelastet und enthält keine Schadstoffe. Daher ist es besser, den gefrästen Asphalt wieder einzubauen, als ihn in einer Deponie zu lagern und so Lagerkapazitäten zu blockieren“ erläutert Carsten Mönkemeyer die naturschutzfachliche Entscheidung für die geplante Sanierung. Der Wegebauspezialist aus dem Forstamt Seesen berät die Landesförster vor Ort bei der Wahl der geeigneten Maßnahmen.

Laut Carsten Mönkemeyer müssen Waldbesucher bis Anfang Oktober mit Einschränkungen während der Forstwegearbeiten rechnen. Die Wege werden für Anlieger, Waldbesucher und die Holzabfuhr weitestgehend gesperrt. Eine entsprechende Beschilderung ist geplant. Mönkemeyer bittet um Verständnis und appelliert an die Erholungssuchenden, abgesperrte Wege nicht zu benutzen.

Bei der Sanierung der Rennbahn wird auf der Länge von 3.800 Metern eine Fläche von 13.000 Quadratmetern bearbeitet, dabei werden 1.500 Tonnen Natursteingemisch zugeführt und verbaut.

Beitragsbild: Während der Bauarbeiten werden die Wege gesperrt  (Foto: Niedersächsische Landesforsten)

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