Dt. Waldtage im Wildenloh gut besucht

 In Forstamt Neuenburg, Regionale Presseregion West

Der schon Tradition gewordene jährliche Waldspaziergang mit dem Förster durch den Wildenloh, stieß in diesem Jahr auf außergewöhnliche Resonanz. So konnte der neue Revierförster Marcus Hoffmann statt wie in den Vorjahren ein gutes Dutzend diesmal die fünffache Besucherzahl, nämlich fast 70 Teilnehmer begrüßen. Nachdem Förster Hoffmann die Revierförsterei mit ihrer Ausdehnung von Westerstede bis Kirchhatten aufgeteilt auf 24 Waldgebiete vorgestellt hatte, erläuterte er am Zuwachsquader, der seit zwei Jahren im Wildenloh steht die Bedeutung der Holznutzung und die CO2-Bindung des Waldes bei gleichzeitigem stetigen Zuwachs auch im Wildenloh. Der Holzwürfel erinnert daran, wieviel Holz durchschnittlich an einem Tag im Wildenloh zuwächst, nämlich 3,5 Kubikmeter. Pro Kubikmeter Holznachwuchs werden rund eine Tonne Kohlendioxyd aus der Luft gebunden. Einen Schwerpunkt nahm diesmal der auf Moor gepflanzte Wald zwischen dem Großen Wildenloh auf der Oldenburger Seite und dem Kleinen Wildenloh auf der Friedrichsfehner Seite ein. Es ging um den dortigen Waldzustand und besonders um die schrittweise Trockenlegung des vernässten Verbindungsweges. Marcus Hoffmann wies weiter darauf hin, dass trotz der hohen Bedeutung für die Waldbesucher im Wildenloh weiterhin Forstwirtschaft betrieben würde. Die Nutzung der Waldbestände erfolgt überwiegend durch Pflegedurchforstungen und durch einzelweise Entnahmen ausgewachsener Bäume. Kahlschläge seien nicht mehr üblich und durch Pflanzung und natürliche Verjüngung würden die Förster stets für den nachwachsenden Wald für kommende Generationen sorgen, erläuterte Hoffmann weiter.

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