Eiche und Robine für ungestörtes Wandervergnügen

 In Forstamt Sellhorn, Regionale Presseregion Nordost

Niedersächsische Landesforsten erneuern Bohlensteg am Totengrund

(Wilsede / Sellhorn) Der Totengrund ist ein beliebter touristischer Anziehungspunkt im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide nahe der Ortschaft Wilsede. Der etwa 30 Hektar große mit Heidekraut und Wachholdern bewachsene Talkessel wird komplett von einem schmalen, naturbelassenen Wanderweg umschlossen. An der tiefsten Stelle nahe der Siedlung Sellhorn entspringt der Sellhornbach. Um dessen Quellgebiet trockenen Fußes zu überwinden, wurde hier vom Forstamt Sellhorn ein Bohlensteg angelegt. Das Quellgebiet des Sellhornbachs mit dem Bohlensteg markiert den tiefsten Punkt am Totengrund. Folgt man dem Wanderweg weiter in östlicher Richtung, geht es hinauf auf den „Holzberg“ mit einem fantastischen Ausblick in den Talkessel des Totengrunds.

Lars Winter, Revierförster im Forstamt Sellhorn erklärt: „Der alte Steg war nun abgängig und nicht mehr sicher. Unser Ziel war es den Bohlensteg mit haltbaren Hölzern aus dem eigenen Forstamt zu erneuern. Wir haben uns für Robinien- und Eichenholz entschieden. Die Robinie dient als Unterkonstruktion und die zu Bohlen aufgeschnittenen Eichenstämme dienen als Auflage. Für die Erneuerung haben wir insgesamt rund drei Kubikmeter Holz verbaut“.

Die Arbeiten an dem 35 Meter langen Bohlensteg wurden durch die Forstwirte des Forstamts Sellhorn ausgeführt. „Seit Mitte der Woche ist der Rundwanderweg um den Totengrund wieder komplett. Wir hoffen, dass der neue Holzsteg lange hält. Eiche und Robine zählen auf jeden Fall zu den langlebigsten Hölzern aus unseren heimischen Wäldern“, freut sich Lars Winter.

Fotos (Niedersächsische Landesforsten/Lars Winter):
Beitragsbild: Henrik Lahde (links) und Hinnark Hedder, beide Forstwirte im Forstamt Sellhorn, beim Bau des Steges

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