Neues Gesicht in der Waldpädagogik

 In Forstamt Oerrel, Regionale Presseregion Nordost, Waldpädagogik, WPZ Ostheide

Meike Habermann, neue Hausleiterin im Waldpädagogikzentrum Ostheide

(Munster-Oerrel) Meike Habermann (45) übernimmt im Forstamt Oerrel die Leitung im Waldpädagogikzentrum Ostheide / Haus Oerrel. Sie löst damit ihren Vorgänger Stefan Heidecke ab, der bereits seit 2019 die Revierförsterei Karrenbusch im Forstamt Oerrel leitet.

Meike Habermann wurde zum 01.10.2020 bei den Niedersächsischen Landesforsten eingestellt. Obwohl sie mit der Übertragung der Hausleitung ihre erste Stelle als Försterin in den Landesforsten übernimmt, ist sie dennoch kein Neuling in der waldbezogenen Umweltbildung und schon gar nicht in der pädagogischen Arbeit. Meike Habermann hat in Eberswalde Forstwirtschaft studiert und in Sachsen – Anhalt ihre forstliche Ausbildung abgeschlossen. In Niedersachsen hat sie 2014 das Zertifikat als Waldpädagogin erworben und als selbständige Waldpädagogin gearbeitet.

Die zweifache Mutter hat dann 2015 eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin aufgenommen, die sie 2018 erfolgreich beendet hat. Bis vor Kurzem hat sie bei der Lebenshilfe in Soltau als Schulbegleiterin gearbeitet. „Dass ich als studierte Försterin und gelernte Erzieherin jetzt eine solch verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen darf, ist ein Traum. Ich habe schon früh gemerkt, dass die Waldpädagogik für mich eine erfüllende Aufgabe ist, mit der ich viele Menschen an den faszinierenden Lebensraum Wald heranführen kann. Als Mutter liegt mir die Arbeit mit jungen Leuten besonders am Herzen“, schwärmt sie.

Meike Habermann freut sich auf die neuen Aufgaben im Forstamt Oerrel: „Als erstes muss ich mich nun in die örtlichen Gegebenheiten einarbeiten. Außerdem werde ich in die Belegungsplanung für das nächste Jahr einsteigen und meine waldpädagogischen Konzepte darauf abstellen. So gerüstet kann für mich im Frühjahr 2021 dann meine erste Saison kommen. Schon jetzt kann ich sagen, ich habe hier ein waldpädagogisch gut aufgestelltes Haus übernommen.“

Hintergrund:

Die Leiter der elf Waldpädagogikzentren in Niedersachsen sind pädagogisch geschulte Försterinnen und Förster. Sie organisieren in ihren Zuständigkeitsbereichen waldbezogene Umweltbildung und kooperieren mit Schulen und anderen Bildungsträgern. Im praktischen Jugendwaldeinsatz übernehmen erfahrene Forstwirte die Betreuung der Schülerinnen und Schüler. Unterstützt werden die Waldpädagogik-Teams durch zertifizierte Waldpädagoginnen und Waldpädagogen, die freiberuflich für die Landesforsten tätig sind.

Die organisatorische Buchungsabwicklung der Mehrtagesangebote erfolgt durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Mensch und Wald stehen im Mittelpunkt der waldpädagogischen Angebote. Die Wälder in Niedersachsen sind so interessant und vielfältig, wie die Menschen, die seit Jahrhunderten von und mit ihnen leben. Der Wald ist somit auch ein ökologisches, wirtschaftliches, soziales und kulturelles Spiegelbild der menschlichen Gesellschaft.

Im Umfeld der in ganz Niedersachsen verteilt liegenden Waldpädagogikzentren befinden sich die vielfältigsten Waldformen: Fichtenwälder im Oberharz, Buchenwälder im Weserbergland, Kiefern und Birkenwälder in der Heide bis hin zu Feuchtwäldern im Oldenburger Land.

Viele Themen lassen sich daran anknüpfen, dabei sind Tier- und Pflanzenarten genau so interessant wie die Nutzung des Rohstoffes Holz, die regionale Waldgeschichte oder die Pflege und der Schutz wertvoller Lebensräume. Auch die Funktionen des Waldes beim Wasser- und Klimaschutz lassen sich kaum besser darstellen als im Wald selbst.
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Beitragsbild: Meike Habermann hat die Leitung des Hauses Oerrel im Waldpädagogikzentrum Ostheide übernommen (Foto: Sierk/Niedersächsische Landesforsten)

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