Das dritte Dürrejahr in Folge führt zu weiteren Schäden 

 In Forstamt Wolfenbüttel, Regionale Presseregion Mitte

Landesforsten müssen einige Eichen im Lappwald fällen

(Helmstedt / Mariental) Einige Eichen im Lappwald sind durch die drei vergangenen Dürrejahre zunehmend in ihrer Vitalität geschwächt, sodass sie von holzzerstörenden Insekten befallen werden. Für den Erhalt der befallenden Eichenwälder in der betroffen Revierförsterei Mariental plant das Forstamt Wolfenbüttel in den kommenden Wochen einen sogenannten Sanitärhieb, bei dem die geschädigten Eichen gefällt werden.

Revierförsterin Antje Feldhusen von der Revierförsterei Mariental erläutert die Situation der Eichen im Lappwald wie folgt: „Die befallenen Eichen sind zwischen 140 und 180 Jahre alt und wurden von vielen Generationen von Förstern und Forstwirten behütet und gepflegt. Sie haben viel erlebt und überlebt. Wenn wir die Eichen im Lappwald nicht jetzt entnehmen, geht ihr hoher Holzwert und damit die Arbeit über Jahrhunderte verloren. Durch die Entnahme der befallenen Eichen schützen wir aber auch die noch nicht befallenen Eichenwälder im Lappwald“.

In der Revierförsterei Mariental wird in den kommenden Wochen im Zentrum des Lappwaldes eine Eichenfällung zum Erhalt eines betroffenen Eichensaatgutbestandes erforderlich. Hierbei kommt es voraussichtlich zu kurzfristigen Sperrung des angrenzenden Forstweges.
Der zweite betroffene Eichenwald befindet sich am Rande des Lappwaldes im Waldstück „Am Bötschenberg“. In diesem Erholungsschwerpunkt wird es zu zeitweisen Sperrung der Waldwege während der Fällarbeiten kommen.

Revierleiterin Feldhusen erklärt: „Wir bitten alle Waldbesucher die Wegesperrungen zu Ihrer und unserer Sicherheit zu beachten und einzuhalten. Die Waldwege richten wir nach Ende der Maßnahme und dem Abtransport des Holzes wieder her.“

 

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